Biotoppflege

2.11.2013 - Biotoppflegearbeiten der BN-OG Meitingen

Meitingen: Lechauwald | Ehrenamtlicher Einsatz für den Artenschutz

Die Ortsgruppe Meitingen im Bund Naturschutz in Bayern e.V. schloss Mitte Oktober ihre jährlichen Biotoppflegemaßnahmen im Lechauwald in Meitingen und Herbertshofen ab. Mit Hilfe des Balkenmähers wurde der Pflanzenwuchs entfernt und vor allem die Verbuschung unterbunden. Helfer legten das Mähgut zu Schlauen für den Abtransport mit dem Ladewagen.

Jahrelange Bestandszählungen (seit 1995) zeigen, daß durch die regelmäßig durch-geführten Maßnahmen der Lebensraum für eine Reihe gefährdeter Arten, wie die heimischen Orchideen Pyramidenorchis, Brandknabenkraut, Helmknabenkraut, Bienenragwurz u.a. gesichert wurde.

Hier eine Übersicht über einige wichtige Arten im Lechauwald-Gebiet bei Meitingen:

Viele Naturfreunde wissen, daß es am Lech Knabenkräuter gibt. Sie meinen dann das Helmknabenkraut (Orchis militaris), das seinen kriegerischen Namen von dem "Helm" hat, der die Blüte nach oben abschließt. Diese Orchideenart findet man bei uns im Mai nicht nur auf unseren Biotopflächen, sondern häufig auch auf den Dämmen am Lech.

Weniger bekannt ist das Brandknabenkraut (Orchis ustulata), das bei uns im Mai auf einem Lechheiden-Rest bei Herbertshofen blüht. Der Name rührt von der schwarzen "Kappe", der noch nicht geöffneten Blüten, her.

Eine besondere Orchideen-Rarität blüht Anfang Juni an einer Stelle des Lech-Kanaldamms, nämlich die Hummelragwurz (Ophrys holoserica).

Wenige Exemplare der Bienenragwurz (Ophrys apifera) kann man in manchen Jahren in der Bahngrube Erlingen entdecken.

Ab Mitte Juni findet man die Pyramidenorchis (Anacamptis pyramidalis) auf drei Flächen im Meitinger Gebiet und Anfang Juli die Mückenhändelwurz (Gymnadenia conopsea densiflora) in großer Zahl auf einer Meitinger Waldwiese.

Im Lechauwald findet man häufiger eine besondere Spielart des Lungenkrautes, das Weiche Lungenkraut (Pulmonaria mollis), so genannt wegen seiner auffälligen Behaarung.

Den ebenfalls im Mai blühenden Doldentraubigen Milchstern (Ornithogalum umbellatum) blüht in der freien Natur in Meitingen nur an einer Stelle im Lechauwald in der Nähe des TSV-Sportplatzes.

Die einzige Fundstelle des Frauenschuh (Cypripedium calceolus) aus früheren Jahren bei dem TSV-Tennisplatz wurde 1999 durch das Pfingsthochwasser "zerstört".

Das Weiße Waldvögelein (Cephalanthera damasonium) steht im Juni in voller Blüte in einem Fichtenforst am Lech in der Nähe der Ausleitung des Mädle-Lech. Die Stelle wurde erst vor etwa 5 Jahren entdeckt.

Die Karthäusernelke (Dianthus carthusianorum) blüht im Juni in der Bahngrube Erlingen.

An zwei Plätzen findet man im Juli eine größere Anzahl von Kreuzenzian

(Gentiana cruciata).Im Spätsommer blühen zudem noch Deutscher Enzian (Gentianella germanica), Fransenenzian (Gentianella ciliata) und Sumpfherzblatt (Parnassia palustris).

Bemerkenswert ist noch, dass sich auf der Fläche bei Herbertshofen drei Wacholderbüsche befinden.

 

 

 


 

18.10.2011

Bericht über die Mithilfe bei der Landschaftspflege von unserer Praktikantin Sarah Heimerl

Biotoppflege

Ich habe bis jetzt dreimal bei der Landschaftspflege unterschiedlicher Ortsgruppen mitgeholfen. Insgesamt kümmern sich 8 von 23 Ortsgruppen um die Landschaftspflege. Die Kosten, welche durch die Arbeitskräfte, Werkzeuge wie zum Beispiel Rechen oder Rasenmäher entstehen, sowie die Kosten für den Landwirt werden zu 70 % von der Regierung von Schwaben übernommen. Für die restlichen 30% muss die jeweilige Ortsgruppe selber aufkommen.

Das erste Mal half ich mit drei weiteren, fleißigen  Mitgliedern der Ortsgruppe in Meitingen, die nach dem Mähen übrig gebliebenen langen Gräser zu mehreren Schlauen zusammen zu rechen, um den Nährstoffeintrag in den Boden (Stickstoffeintrag) zu vermeiden. In drei Stunden waren wir dann fertig, so dass nun ein Landwirt das Mähgut entsorgen kann. Durch den geringeren Stickstoffanteil im Boden (Magerrasen) können nun Pflanzen, wie zum Beispiel unterschiedliche Orchideen, besser wachsen.

Das zweite Mal half ich in der Ortsgruppe von Augsburg im Lechtal in Kleinaitingen, ebenfalls wieder beim zusammen rechen mit. Obwohl das Wetter leider nicht ganz so schön war wie beim letzten Mal, rechten wir wieder 3 Stunden, hierbei halfen auch 3 weitere Mitglieder neben mir mit. Ich entdeckte dabei eine Maus, einige Hasen und sogar einen noch blühenden Enzian. Es dürfen immer nur 70% der Fläche gemäht und bearbeitet werden, da die restlichen 30% der Fläche als Schutz der Tiere zur Überwinterung dienen wie zum Beispiel Eidechsen, Mäusen, Faltern u.s.w.

Mir hat die Landschaftspflege viel Spaß gemacht, obwohl es etwas anstrengend am Anfang war, war es ein schönes Gefühl zu wissen, dass man der Natur geholfen hat. Zudem habe ich die Zusammenarbeit der Mithelfer und ihr Durchhaltevermögen, sowie ihre Kraft, die sie aufbrachten, um der Natur zu helfen, sehr bewundert. Ich habe mich mit allen gut verstanden und sie haben mir am Anfang alles ganz genau erklärt und mir gezeigt, wie ich zum Beispiel richtig mit einem Rechen umgehe.

Ich kann die Mithilfe bei der Landschaftspflege nur weiter empfehlen.


Ortsgruppe Welden

Ansprechpartnerin

Irmgard Del Pino
Talstraße 2
86465 Welden
Telefon: 08293/951066
Telefax: 08293 7529
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


15.1.2014
 
Einige Fotos von der JBN-Gruppenstunde vom vergangenen Freitag, als wir unser Tipi auf dem Gelbbauchunken-Biotop "auf Vordermann" gebracht haben.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


28.11.2013
 
Die JBN-Gruppe Welden bei einer Führung durch die Außenanlagen des Instituts für Fischerei in Starnberg am Buß- und Bettag 2013. Eingeladen hatte der stellvertretende Institutsleiter Dr. Reinhard Reiter, der die sehr interessante Führung auch leitete.

 

 


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


JBN-Kindergruppe auf dem Waldkindergarten-Platz im Schwarzbrunner Wald in Welden: Versuche mit der Kerzenflamme am 15.11.2013
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
bei welcher Temperatur wird aus Eiklar das "Eiweiß"?

 


 JBN-Kindergruppe im Gelbbauchunken-Biotop am Freitag, den 25.10.2013.

Ein JBN-Kind misst die Wasser-Temperatur.


 

25.10.2013

In der Gruppenstunde der JBN-Kindergruppe Welden am 18.10.2013 wurde eine Blättersammlung angelegt.


 

16.4.2013

Rettung von Kröten, Fröschen und Molchen vor dem Tod auf der Straße

Die Mitarbeit bei der Rettung von Kröten, Fröschen und Molchen vor dem Tod auf der Straße gehört zu den Frühlingserlebnissen der Bund Naturschutz-Jugendgruppe Welden. 12 Jugendliche - ausgerüstet mit Warnweste,Gummistiefeln, Handschuhen und Taschenlampe - haben in Begleitung von sechs Erwachsenen an einem frühlingshaft milden Abend in der vergangenen Woche innerhalb von einer guten Stunde 221 Erdkröten, 5 Grasfrösche und 32 Bergmolche entlang des Schutzzauns an der A12 bei Reutern eingesammelt, in Eimer gesetzt, über die Straße getragen und am Laichgewässer wieder in die Freiheit entlassen.

Der Schutzzaun wird seit fast 30 Jahren dankenswerterweise von der Straßenmeisterei jedes Jahr auf- und abgebaut. Die nächtlichen Amphibien-Transporte für die insgesamt über 1000 Tiere jedes Frühjahr haben seit sechs Jahren Birgit und Helmut Gärtner aus Welden übernommen und seit heuer unterstützt sie dabei Frau Christine Weihmayr aus Reutern.

Die beim Amphibienübergang zwischen Reutern und Wörleschwang eingebauten Tunnel unter der A12 werden von den Amphibien nicht im erwarteten Umfang angenommen, weil die Schutzzaun-Führung trichterförmig auf den Tunneleingang zuführen müsste, was beim Tunnelbau zwar bereits bekannt war, sich aber wegen der Durchwurzelung im dahinter liegenden Waldstückes nicht realisieren ließ.
Zur Unterstützung der alljährlichen Schutzmaßnahmen im Frühjahr sind Amphibienfreunde und solche, die es werden wollen, herzlich willkommen.
Bitte melden Sie sich bei der Geschäftsstelle der BN-Kreisgruppe Augsburg.

 


 3.10.2012 - JBN-Kindergruppe Welden auf Exkursion an den Lech bei       Meitingen

 

 

 

 

 

Einen sonnigen Herbst-Nachmittag haben JBN-Jugendliche und der JBN-Nachwuchs mit Geschwistern oder Eltern auf einer Kiesinsel im Lech bei Meitingen verbracht gemeinsam mit dem Ehepaar Dietmair vom Naturwissenschaftlichen Verein für Schwaben. In einer kurzen Einführung erklärte Herr Dietmair, wie die bekannte Verschiebung der Erdplatten, die zur Auffaltung der Alpen führt, auch das Gefälle der Alpenflüsse in Richtung auf die Donau zu bestimmt. Der ehemalige Meeresboden zwischen Donau und Alpen werde angehoben und im Bereich der Zentralalpen von den silikatreichen Gesteinsmassen aus dem Erdmantel "durchbohrt" und bleibe als Kalkalpen dem hochalpinen Bereich vorgelagert. Diese immer noch anhaltende tektonische Bewegung habe im Silikatgestein Brüche und Risse hinterlassen, in die der leichter lösliche Kalk eingelagert werde auf dem langen Weg des Gerölls vom Gebirge ins Flachland. Dass z.B. weiße Ringe im sonst grauen Kiesel auf diese Art und Weise entstanden sein können, zeigte Frau Dietmair mit ein paar Tropfen Salzsäure, die den Kalkring unter Gasentwicklung angreift und am restlichen Kiesel ohne Reaktion abfließt. Der Salzsäuretest zeigte auch, dass die großen und kantigen Brocken aus Silikat bestehen, das sich vom Frost nicht so leicht knacken lässt und das sich recht hartnäckig den Schleifprozessen durch anderes Gestein oder Wasser und Eis widersetzt. Die Farbe des Kiesels werde von der chemischen Zusammensetzung der mineralischen Bestandteile bestimmt.

"Warum glitzert dieser Stein so schön? Woher hat dieser Stein seine Farbe? Woher hat der Lech diesen Stein mitgebracht?" Die Dietmairs waren gefragte Leute. Die schönsten Fundstücke wanderten in den Rucksack, mit den flachen Kieseln wurde um die Wette Türmchen aufgeschichtet oder es wurde mit ihnen das "Hüpfen-Lassen" auf der Wasseroberfläche geübt. Kieselsteine mit fossilen Korallen oder mit einem versteinerten Köcher eines Tintenfischs (Donnerkeil) erinnerten daran, dass das Lechtal tatsächlich durch einen ehemaligen Meeresboden führt. Auf dem angefeuchteten Stein waren solche Besonderheiten besser zu erkennen. Natürlich musste auch geprüft werden, ob die Steine im fließenden Wasser Unterschlupf für Tiere sein können. Die vorgefundene Artenvielfalt war echt überschaubar: nur Egel, die sich mit ihren Saugnäpfen gegen die strömung schützen und sehr flach gebaute Strudelwürmer, die durch ihren Körperbau nicht so leicht weggesüpült werden können, waren zu sehen. Die Eindrück, die man von dieser Exkursion mit nach Haus nehmen konnte, waren vermutlich so unterschiedlich wie die Zusammensetzung der Gruppe.


28.1.2012 - JBN-Kindergruppe Welden erhält Ehrenurkunde für ihr Gelbbauchunken-Projekt

Kindergruppe Welden mit BN-Landresvorsitzenden Doris TropperBei der Preisverleihung für den Naturtagebuch-Wettbewerb überreichte die stellvertretenden BN-Landresvorsitzenden Frau Doris Tropper der JBN-Kindergruppe Welden eine Ehrenurkunde für ihr erfolgreiches Gelbbauchunken-Projekt.

Die Veranstaltung fand am Samstag, den 28. Januar 2012, in München im Museum Mensch und Natur statt.
Auf dem Bild zu sehen: Kinder der JBN-Kindergruppe Welden, die trotz Notenstress vor dem Halbjahres-Zeugnistermin mit zur Preisverleihung gefahren sind.


Preis für Naturschutznachwuchs - Auszeichnung: Gelbbauchunken-Projekt der Weldener Kindergruppe überzeugt Jury in Kiel

Aus einem Artikel in der Augsburger Allgemeinen 24.9.2011:
Zehn Kinder und Jugendliche haben vier Jahre am Projekt mitgearbeitet.

Sehr erfolgreich war die Kindergruppe der Jugend im Bund Naturschutz in Bayern (JBN) in Welden beim Bundesumweltwett-bewerb (BUW) mit ihrem Gelbbauchunken-Projekt, das sie als Wettbewerbsbeitrag ausgearbeitet und damit einen Preis gewonnen hatten.
Der Bundesumweltwettbewerb ist ein bundesweiter Schülerwettbewerb im Bereich Umwelt und Naturschutz. Da die Teilnehmer mindestens 13 Jahre alt seih müssen, wurde die Gruppe von Carolin Schwarzmüller und Isabelle Rodin vertreten, die eine Einladung zum Jurygespräch Ende Mai nach Kiel erhielten, das sie erfolgreich absolvierten.

Der prominent besetzten Jury war der Weldener Beitrag einen Preis wert. „Mit der Preisvergabe erkennt die Jury die konsequente und engagierte Durchführung des Projektes an." Die Wettbewerbsarbeit lasse „ein beträchtliches Engagement der Autoren" erkennen und enthalte „wichtige Projektergebnisse im Sinne der Wettbewerbskriterien".

Fachlich betreut wurde die Arbeit über vier Jahre hinweg von den beiden Weldener Biologielehrkräften Irmgard Del Pino und Franz Josef Kriegisch mit tatkräftiger Unterstützung durch Dr. Hans Dieminger, was der Jury zusätzlich auch noch einen eigenen Betreuerpreis wert gewesen ist. (siam)


JBN-Kindergruppe Welden beim Krötensammeln

Am Freitag, den 26.März 2010 waren 8 Kinder der JBN-Kinder Welden zusammen mit 6 Erwachsenen entlang des Krötenzauns an der A12 zwischen Reutern und Wörleschwang beim Kröten sammeln unterwegs und das sehr erfolgreich: 267 Tiere konnten vor dem Tod auf der Straße gerettet werden.Wir hatten einen sehr ergiebigen Termin erwischt, wenn man bedenkt, dass die Gesamtzahl der dort wandernden Amphibien jährlich bei etwa 650 Tieren liegt.

Da die Ortsgruppe Welden heuer auf 25 Jahre Amphibienschutz-maßanhmen zurückblicken kann, war der Bayerische Rundfunk zu diesem Termin eingeladen worden. Frau Roschansky wird in den nächsten Tag in Bayern1 unter "Mittags in Schwaben" zwei Minuten lang berichten und Bilder auf der Homepage des Bayerischen Rundfunks von unserer Aktion zeigen.


Natur- und Artenschutz

 

Wildkatzenfilme für Groß und Klein

Wildkatzen- und Waldschutz hat eine lange Tradition beim BUND. Der BUND Naturschutz in Bayern begann bereits vor 25 Jahren damit, die im Freistaat damals ausgerottete Wildkatze wieder anzusiedeln. Heute setzt der Verband jedoch bundesweit auf die Wiedervernetzung der Wälder, um die biologische Vielfalt und die scheue Wildkatze nachhaltig zu schützen.

 

Wildkatzensprung – die Dokumentation

Der BUND präsentiert seine neue Dokumentation über das bundesweite Projekt "Wildkatzensprung". Der Film führt den Zuschauer nicht nur in die heimliche Welt der Europäischen Wildkatze, sondern stellt die vielen Aktionen und UnterstützerInnen des Wildkatzenprojekts in ganz Deutschland vor. Der BUND und seine fast 1.000 ehrenamtlichen Wildkatzenretter und -retterinnen zeigen eindrucksvoll, wie Naturschutz Hand in Hand erfolgreich funktionieren kann.

Diese Filme kann man über diesen Link aufrufen:

 http://www.bund.net/index.php?id=19832


 

aus BUND.net:

Wildbienen im Herbst helfen

Wenn die Temperaturen sinken, dann wird es auch für die Wildbienen Zeit, sich an die Überwinterung zu machen. Noch recht spät im Jahr lassen sich vor allem die Hummeln beobachten, auch die Efeu-Seidenbiene fliegt noch. Es gibt einiges, was Sie für diese und die anderen Wildbienenarten jetzt machen können.

  • Das beste was Sie für die kleinen Tiere jetzt im Garten machen können ist: nichts. Lassen Sie verblühte Stauden stehen und mähen Sie nicht. Königskerze, Brombeere und mancher alter Ast bieten Unterschlupf, Winterquartier und Versteck für viele Wildbienenarten.
  • Sie können jetzt auch schon anfangen, für das nächste Frühjahr vorzusorgen. Sammeln Sie Materialien ein und bauen Sie den Wildbienen ein Haus. Wenn Sie beim Bau von Wildbienennisthilfen eininge Grundregeln beachten schaffen Sie den Tierchen nicht nur eine Wohnstätte, sondern sich selber auch eine gute Beobachtungsmöglichkeit.
  • Dieser Tipp gilt nicht nur im Herbst: Kaufen Sie Lebensmittel, Obst und Gemüse aus biologischem Anbau. Hier verzichten die Landwirte auf chemische Pestizide und Herbizide. Diese Gifte vernichten nicht nur die Futterpflanzen vieler Bienen, sondern schaden ihnen auch ganz direkt!
  • Sähen Sie schon das Wildbienenfutter fürs nächste Jahr aus. Wenn Sie wildbienenfreundliches Saatgut jetzt in die Erde bringen, blüht es schön bunt im nächsten Frühjahr und Sommer!
  • Pflanzen Sie Efeu in Ihren Garten. Efeu blüht erst sehr spät im Jahr – und ist damit eine wichtige Nahrungsquelle für viele Wildbienen und andere Insekten.
  • Werden Sie BUND-Mitglied und helfen Sie uns, den Wildbienen zu helfen!

 

 

 

19.1.2013    Ehrenamtliche Hornissenberater im Landkreis Augsburg

Hilfe, wir haben Hornissen! Für viele Menschen ist die Vorstellung, im eigenen Garten oder am Haus ein Hornissenvolk als Untermieter zu haben, sehr beunruhigend. Dabei sind Hornissen viel harmloser als ihr Ruf; im Vergleich mit anderen Wespenarten oder Honigbienen sind sie sogar ausgesprochen scheu und meiden die Menschen und deren Grillroste oder Kuchenteller.

Die Hornissen wurden aus Unkenntnis  früher stark verfolgt und sind – obwohl sei 1987 unter besonderem Schutz – auch heute noch selten.

Das in 2007 von der BN- Kreisgruppe Augsburg gemeinsam mit der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) am Landratsamt Augsburg gestartete Projekt, ein Netz von geschulten Mitarbeitern aufzubauen, ist abgeschlossen und das System bereits in einem „Praxisjahr“ erprobt. Im Landkreis sind sieben ehrenamtliche Hornissenberater bestellt.

Diese Hornissenspezialisten beraten im Auftrag der Naturschutzbehörde vor Ort und suchen in Problemfällen nach Lösungen.

In einem (an sämtliche Gemeinden und Feuerwehren des Kreisgebietes verteilten und an der BN- Geschäftsstelle sowie am Landratsamt ausliegenden) Faltblatt werden die  Hornissenberater mit ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen und die Ansprechpartner an der UNB vorgestellt; das Faltblatt soll darüber hinaus über die Bedeutung, die Lebensweise und den Schutzstatus der Hornissen aufklären, die Problematik im Zusammenleben von Mensch und Insekt erläutern und Hilfestellungen aufzeigen, wie der Mensch mit den Tieren in friedlicher Nachbarschaft leben kann.

Mit dem Thema befasst sich auch ein Ausstellungssatz der Kreisgruppe, der im vergangenen Jahr in Foyer des Landratsamtes, auf der afa und im Seminarraum des Botanischen Gartens zu sehen war.

H. Pausch, 05.01.2013


Pressemitteilung der BN-Kreisgruppe Straubing zum Igel

Verein "Pro Igel"Bild: Verein "Pro Igel"

Rechen statt Laubsauger spart Energie, vermeidet Lärm und hält gesund

Igelfreundlicher Naturgarten mit Laubhaufen ist die beste Hilfe für Igel in der kalten Jahreszeit:

Dass das Laubrechen statt Laubsaugen Energie spart, Lärm vermeidet und gesund hält, darauf weist der Bund Naturschutz (BN) alle Gartenbesitzer hin. Ein Igelfreundlicher Naturgarten mit Laubhaufen ist die beste Hilfe für Igel zur Überwinterung. Wie man sonst noch Schutz und Hilfe für den Igel leisten kann, erläutern ein Infopaket und eine Broschüre „Igelfreundlicher Garten“. Im BN – Ökotipp für Igel wird beispielsweise erklärt, welche Lebensräume der Igel zum Überwintern bevorzugt, was er frisst, wie er sich vermehrt und welche Gefahren auf ihn lauern. Der Igel beginnt den Winterschlaf ungefähr Mitte November und verweilt dann sechs Monate im Winterschlaf. Ganz besonders ist zu beachten, dass dem Wildtier auf keinen Fall Milch gegeben werden darf, da es sonst akute Probleme mit der Verdauung bekommen kann. Die natürlichen Lebensräume wie Hecken, Feldgehölze, Waldränder, Brachflächen und lichte Mischwälder werden zunehmenden durch Bebauung und Einsatz von Pestiziden und Fungiziden gestört. Wer dem Igel im Hausgarten helfen will, soll auf naturnahe Gartengestaltung und Anlage von Laub- und Reisighaufen achten. Das Heft „Igelfreundlicher Garten“ erläutert, wie man Igel in einem grünen Garten-Paradies begrüssen kann. Hauptfeind des Igels ist aber nach wie vor das Auto. Jährlich werden in etwa eine Million Tiere überfahren. Durchlaufende Zaunsockel und Gartenmauern hindern den Igel an seinen Streifzügen durch die Gärten und zwingen ihn oft wieder auf die Strasse zurück, wo er Opfer des Autoverkehrs wird. Deshalb sollte gerade bei Neubauten auf Zaunsockel verzichtet werden, so der BN. Schädlich für den Igel ist der Einsatz von Laubsaugern oder -bläsern. Durch Schallpegel und  Abgase werden nicht nur die Nachbarn belästigt und die Gesundheit der Benutzer geschädigt. Auch die Boden-Biologie wird durch Laubsauger gravierend beeinträchtigt; sie saugen mit den welken Blättern auch Kleintiere wie Spinnen und Insekten auf, häckseln und töten sie dabei. Wenn die abgesaugten Blätter und Zweige nicht mehr auf dem Boden verrotten, wird die Humus- und Nährstoffbildung behindert. Die am Boden lebenden Kleintiere wie Würmer, Insekten, Spinnen und Kleinsäuger, so der Igel, verlieren Nahrung und Lebensraum, der Boden wird der Deck-Schicht beraubt, die ihn vor Austrocknung und bei extremer Kälte schützt. Laubrechen und –besen kommen dagegen ganz ohne schädliche Emissionen aus und sorgen für gesunde Bewegung in frischer Luft und ohne Lärm. Das welke Laub sollte auf Beete und unter Gehölze verteilt werden, wo es während des Winters langsam verrottet, Boden und Kleintieren als Schutz dient und im Frühjahr als natürlicher Dünger in den Boden eingearbeitet werden kann. Im Herbstlaub finden die Vögel auch Nahrung in Form von Würmern und Käfern. Auf Wegen und Straßen kann das Laub schonender und energiesparender mit einem Besen zusammengekehrt werden, erklärt der BN. Das Laub sollte nicht als Abfall angesehen und „entsorgt“ werden. Es sei vielfältig einsetzbar, zum Mulchen unter Hecken oder zum Auflockern zu feuchter Komposthaufen. Grundsätzlich sollte Herbstlaub liegenbleiben oder als Winterquartier für Igel zu Haufen mit Ästen und Totholz zusammentragen werden. Auch Erdkröten und Blindschleichen schätzen solche Laubhaufen. Da sie sich hauptsächlich von Schnecken ernähren, „revanchierten“ sie sich im Sommer beim Biogärtner für die Überwinterungshilfe. Ein Infopaket Igel gibt es Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr, samstags bis 14.00 Uhr beim BN, Albrechtsgasse 3, 94315 Straubing, Tel. 09421/2512, Fax 09421/963910, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gegen 5 € (auch in Briefmarken) oder Vorabüberweisung von 5 € auf das Konto des BN 461251 bei der Sparkasse Niederbayern-Mitte, BLZ 74250000 mit Kennwort „IP Igel“ und vollständiger Absenderadresse. Im Internet sind die Igel-Artenschutz-Tipps abrufbar unter www.bund-naturschutz.de/oekotipps/tiere/igel.html.

Mit freundlichen Grüßen
Johann Meindorfer


Warum brauchen wir ökologischen Hochwasserschutz?

1999, 2002, 22005. Im Dreijahresrhythmus ist Bayern nunmehr von Jahrhundert-Hochwasserereignissen betroffen gewesen, die enorme Schäden verursacht haben. Die Ursachen für diese Katastrophen sind vielfältig: Vermehrt treten hohe Niederschläge durch sogenannte V b Wetterlagen auf, die eine bestimmte Zugbahn der Tiefdruckwirbel südlich um die Alpen herum beschreibt. Über Norditalien führt das Tief durch seine Drehung gegen den Uhrzeigersinn warme Luft aus Nordafrika heran und saugt sich auf seiner Zugbahn von Südwesten nach Nordosten mit Feuchtigkeit aus dem Mittelmeer voll. Mächtige Wolken entstehen. Bewegt sich der Tiefdruckwirbel wie im August 2005 nur langsam nach Norden, kommt es zu langen Regenphasen über bestimmten Gebieten. Diese V b Wetterlagen haben zumindest teilweise ihre Ursache in der Klimaerwärmung. Besonders in den nördlichen und östlichen Teilen Europas zeichnen sich gravierende Veränderungen ab. Die Erwärmung der Erde durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe führt in mittleren und nördlichen Breiten der nördlichen Halbkugel zu diesen erhöhten Niederschlägen. In der Folge steigt das Hochwasserrisiko.

Zu berücksichtigen ist ferner, dass durch die starke Oberflächenversiegelung, durch die Veränderung der Wasseraufnahmekapazitäten der landwirtschaftlich genutzten Böden bzw. Wälder, die Begradigung von Flüssen und Bächen oder das Bauen an exponierten Stellen in den Talauen der Wasserabfluss beschleunigt und die Fließgeschwindigkeit der Wassermassen zugenommen hat. Die drei Jahrhundert-Hochwasser innerhalb von sechs Jahren haben nun zu Reaktionen bei Politik und Behörden geführt. Auch im Landkreis Augsburg sind entweder Maßnahmen schon durchgeführt worden oder befinden sich in Planung. Leider werden meist technische Baumaßnahmen in Erwägung gezogen. So hat ein Ingenieurbüro in Rommelsried für ein Einzugsgebiet von 30 Hektar Hangflächen ein Dammbauwerk für 300 000 Euro vorgeschlagen. Dinkelscherben will den Hochwasserschutz mit einem 610 Meter langen Wall verbessern. Zur „Bändigung" des Anhauser Bachs sollen allein an technischen Bauten zum Auffangen von Spitzenwassermengen sieben Millionen Euro im Bereich zwischen Schwabmünchen und Diedorf investiert werden. Bereits im Bau ist das Dammbauwerk I mit einem Erddamm von 120 Meter Länge, einer Gesamtbreite von 29 Metern und einer Höhe zwischen vier und sechs Metern am Oberlauf des Lettenbaches bei Diedorf. Weitere Staubecken mit insgesamt 736 000 Kubikmetern Stauvolumen sind an verschiedenen Standorten im Anhauser Tal geplant.

Der Bund Naturschutz setzt dagegen auf vorbeugenden Hochwasserschutz, wie er auch in Faltblättern und Prospekten der Wasserwirtschaft und des Landwirtschaftsministeriums propagiert wird. Ohne auf Details einzugehen, sind hier die wichtigsten Ziele dieses vorbeugenden Hochwasserschutzes genannt:

  1. Wasserrückhalt auf der Fläche: „Es muss soviel Wasser wie möglich auf der Fläche gehalten werden", lautet das oberste Gebot.
  2. Wasserrückhalt in Gewässern: Bei natürlichen Fließgewässern und ihren Auen ist die Speicherfähigkeit des Gewässernetzes gegenüber ausgebauten Gewässern wesentlich ausgeprägter. Es gilt daher, die vorhandenen Gewässer zu schützen und sie in einen naturnahen Zustand zu überführen.
  3. Wasserrückhalt in Auen: Fließt aus einem Einzugsgebiet mehr Wasser in den Fluss, als sein Bett fassen kann, so ufert er aus. Große Talauenbereiche können zur Retention beitragen. Durch ihren Bewuchs bremst die Aue zusätzlich die Fließgeschwindigkeit. Büsche und Bäume halten fließendes Wasser sehrstark auf. In den Mulden der Talauen wird außerdem ein Teil des Wassers gespeichert.
  4. Wasserrückhalt im Wald: Hochwässer entstehen nicht im eng begrenzten Auenbereich, sondern im gesamten Flusseinzugsgebiet, wenn dort innerhalb kurzer Zeit sehr viel Niederschlag oder Schmelzwasser anfällt. Hier hat insbesondere der Wald eine hohe Bedeutung, da er den Oberflächenabfluss vermindert, die Versickerung erhöht, sowie den Boden festhält und insgesamt die Hochwasserspitzen erheblich kappt. In Auwäldern fließt das Hochwasser wie aus einem Zwischenspeicher langsam und mit geringer Scheitelhöhe ab. Die Dauerbestockung mit Wald vermindert die Abflussgeschwindigkeit und schützt den Boden vor Abtrag.

Am Dienstag, 7. März  fand in Gessertshausen auf Einladung der Ortsgruppe ein Vortag zum ökologischen Hochwasserschutz statt. Dr. Christine Margraf von der Fachgeschäftsstelle in München erläuterte dabei die BN-Position zum Hochwasserschutz. Sie lenkte dabei die Aufmerksamkeit insbesondere auf die Bedeutung der Fluss- und Bachauen auf den Artenschutz. Intakte Auenlandschaften sind demnach nicht nur wichtige Retentionsräume für Wassermassen; sie leben auch von regelmäßigen Überschwemmungen und können nur so ihr vielfältiges Artenpotenzial erhalten. Auch Moore, die ebenfalls für den Artenschutz eine herausragende Bedeutung haben, spielen als Wasserspeicher eine wichtige Rolle. Sie verzögern den Abfluss nach Starkniederschlagereignissen und geben Wasser auch in Trockenzeiten an die Umgebung ab. Leider ist der Großteil der Moorflächen im Alpenvorland bereits verschwunden umso wichtiger sind die Bemühungen um die Erhaltung noch intakter bzw. Renaturierung von bereits teilweise entwässerten Mooren.


Genauer hinsehen: Naturbeobachtungstipps

Die Natur hält kleine und große Entdeckungen und Erlebnisse für uns bereit – wenn wir uns die Mühe machen, genauer hinzusehen. Die BUND-Tipps zur Naturbeobachtung lenken Ihren Blick auf Naturphänomene, die Sie tagtäglich, übrigens auch gut mit Kindern, in der eigenen Umwelt beobachten können:


Unser Tipp: Das Leben eines Stars

Sein Gesangsrepertoire ist vielfältig, seine CD im Handel erhältlich, er verspottet gerne andere, ist polygam, nie alleine und hat eine Vorliebe für Großstädte. Wer er ist? Ein Star. Gestatten, Sturnus vulgaris, einer der häufigsten Vögel der Welt. 20 bis 70 Gesangselemente nutzt das Männchen: Pfeifen, Zischen, Schnalzen oder auch Schnurren kann aus einem Starenschnabel ganzjährig zu hören sein. Für die Gesangs­darbietung wird dabei oft ein exponierter Standort bevorzugt und ergänzt durch Sträuben des Gefieders und Flügelflattern.

Bekannt ist der Star aber auch für seine Imi­tationskünste. Egal ob Mensch oder Vogel, Hundegebell oder Rasenmäher – der Star ist in der Lage, all diese Geräusche nachzu­ahmen. Technisch ist der Vogel ganz up to date, denn auch die Klingeltöne von Mobil­telefonen sind eine Selbstverständlichkeit.

Um Feinde zu vermeiden, leben die Tiere ganzjährig in Gruppen und zum Teil in riesigen Schwärmen. Diese Starenschwärme sammeln sich nachmittags an einem Vorsammelplatz, um dann zum nächtlichen Schlafplatz zu fliegen. Dabei kann ein großer Schwarm mit mehreren Tausend Tieren aus der Entfernung einem Tornado ähneln, mit einer Wolke von Vögeln über dem ausgewählten Schlafplatz und einem Schlauch aus hinunterfliegenden Staren. Da die Tiere eine Vorliebe für Stadtzentren zeigen – etwa am Münchener Stachus oder am Berliner Dom (wo bis zu 40.000 Stare übernachten), können sie für einiges Aufsehen sorgen, bis sie sich dann für den Winter auf ihre Reise nach Südeuropa und Nordafrika machen. Beeindruckend zu beobachten sind die Manöver des Schwarms bei der Annäherung eines Flugfeindes. Blitzschnell kann er dann eine Kugelform ausbilden, die pulsiert oder Wellen bildet. So ist jeder einzelne Vogel schwerer angreifbar.

Bei der Nahrungssuche nutzt der Star das sogenannte Zirkeln: Er bohrt seinen Schnabel in den weichen Boden, sperrt ihn auf, um das Loch zu erweitern, sieht hinein und pickt Nahrung heraus. Bei der Fortpflanzung führen die Stare eine Brutehe und sind häufig polygam. In einem Extremfall wurden in Frankfurt bei einem Männchen fünf Bruten mit vier verschiedenen Weibchen beobachtet. Von Menschen wurde der Star früher als Haustier gehalten und auch gegessen.

Beobachtungstipp

Zur Beobachtung der Stare bieten sich besonders deren Schlafplätze an. Diese sind vor allem in Schilfgebieten und dichten Strauch- oder Baum­gruppen zu finden. Da die Vögel mitunter Stadt­zentren zum Schlafen auswählen, kann man auch vor der Haustür Glück haben.

Und für alle, die sich schon einmal auf den Gesang des Stars einstimmen möchten: 
www.vogelwarte.ch oder
www.vogelstimmen-wehr.de


Ortsgruppe Meitingen

Ansprechpartner:

Gudrun Schmidbaur                                                                             Kindergartenstr.1                                                                                                                                   86405 Meitingen-Ostendorf                                                                                      Tel.:08271/4246058                                                                                                                         e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!       


18.10.2014 - Biotoppflege beim Lechkanal bei Herberthofen

Meitingen: Lechkanal | Ehrenamtlicher Einsatz für den Artenschutz

Die Ortsgruppe Meitingen im Bund Naturschutz in Bayern e.V. begann am letzten Wochenende ihre jährlichen Biotoppflegemaßnahmen bei Herbertshofen am Lechkanal. Mit Hilfe des Balkenmähers wird der Pflanzenwuchs entfernt und vor allem die Verbuschung unterbunden. Fleißige Helfer legen das Mähgut zu Schlauen für den Abtransport mit dem Ladewagen.

Jahrelange Bestandszählungen (seit 1995) zeigen, daß durch die regelmäßig durch-geführten Maßnahmen der Lebensraum für eine Reihe gefährdeter Arten, wie die heimischen Orchideenarten Pyramidenorchis, Brandknabenkraut, Helmknabenkraut und die Enzianarten Kreuzenzian und Deutscher Enzian gesichert wurde.


Sonntag, 28. Sept. 2014

20. Meitinger Ökomarkt

Heuer zum 20. Mal veranstaltete die Ortsgruppe Meitingen im Bund Naturschutz in Bayern e.V. am 28.September 2014 ihren Ökomarkt leider nicht wie bisher gewohnt bei herrlichem Sonnenschein


Das Angebot reichte von Naturkostwaren (Obst und Gemüse von Bioland – auch Kartoffeln , Olivenöl, Biobier und Biowein, Fairtrade-Kaffee) über sanfte Kosmetik, Vollholzmöbel, Textilien bis zu Kunsthandwerklichem aus Naturmaterialien (z.B. Drechslerarbeiten, Schmuckstücke, Schwimmkerzen, Vogelhäuser und Weidenkörbe).

Für das leibliche Wohl der Besucher wurde in bewährter Weise gesorgt mit Bio-Bratwürsten, Bratkartoffeln, vegane Gemüsepfanne, Rahmfleck und Kaffee und Kuchen. Dazu werden Öko-Bier, Öko-Weine, Bio-Limo und Bio-Apfelsaft ausgeschenkt.



Am BN-Stand wartete wie jedes Jahr ein Natur-Quiz auf interessierte Naturfreunde. Für die Kleinen startete ab 14 Uhr wieder der Luftballonwettbewerb. Zur musikalischen Umrahmung spieten ab 14 Uhr „The villageboyz“ aus Westendorf Folk, Country, Pop und Rock.

 

Sonntag, 13. Juli 2014 -
Fiel leider wegen drohender  Gewitter aus.

Exkursion mit Bahn und Rad zum Wiedervernässungsprojekt Dattenhauser Ried

Wir fahren mit der Bahn nach Lauingen und dann mit dem Rad über Wittislingen zum Dattenhauser Ried. Dort erhalten wir eine fachkundige Führung zu den Renaturierungsmaßnahmen und Einblicke in den aktuellen Vogelbestand. Anschließend folgt eine Einkehr in  Oberbechingen oder Burghagel. Die Weiterfahrt führt über Kloster Mödingen nach Lauingen, wo eine Einkehr im Biergarten am Bahnhof Lauingen möglich ist. Die Rückfahrt erfolgt mit der Bahn um 17.47 Uhr, Ankunft in Meitingen um 18.38 Uhr. Die Radstrecke ist ca. 40 km lang, teilweise hügelig. Bitte Mücken-, Zecken- und Sonnenschutz sowie Fernglas mitbringen.

Treffpunkt:                                8:30 Uhr am Bahnhof Meitingen        

Information:                             Angelika Otto, Tel.: 08271- 429045 oder                                                                        Büch, Tel. 0821 - 65085386   

 Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen.


Samstag, 21.Juni 2014 - Exkursion mit Bahn und Rad zum Tiroler Lech

Wir fahren mit der Bahn über Kempten nach Reutte und radeln auf dem Radweg flussaufwärts zur Mittagseinkehr in Weißenbach. Es folgt eine Führung bei Forchach durch einen Experten(in) des Naturpark Tiroler Lech. Bei Forchach hat man von der Flussterrasse aus einen großartigen Blick auf den Alpenwildfluss mit seinen Kiesumlagerungsstrecken. Faszinierend ist auch die Flora in dem angrenzenden Schneeheide-Kiefern-Wald. Danach radeln wir zurück nach Reutte. Rückfahrt mit der Bahn gegen 18 Uhr.

 

Treffpunkt:                         7:30 Uhr Bahnhof Meitingen                                              Rückkehr:                          voraussichtlich ca. 20:15 Uhr                              Information / Anmeldung ( bis 18. Juni) :       Büch, Tel.: 0821- 65085386                                               Dr. Taiber, Tel.: 08271-6530

Auch Nichtmitglieder sind herzlich eingeladen.


25.5.2014 - Exkursion mit Bahn und Rad zur Mertinger Höll und den Lauterbacher Ruten

Wir fuhren mit der Bahn nach Mertingen und mit dem Rad zur Mertinger Höll.

In dem etwa 1200 Hektar großem Wiesengebiet der Mertinger Höll zwischen Mertingen, Lauterbach und Donauwörth engagiert sich der BN Donau-Ries seit 2002.

Die Wiesen um die Mertinger Höll gehören zu den letzten ursprünglichen Wiesengebieten im Schwäbischen Donauried.

Für zahlreiche Pflanzen und  Tiere hat dieser Landschaftstyp überregionale Bedeutung. Ornithologische und botanische Untersuchungen im Jahr 2004 haben dies eindrucksvoll bestätigt. Insbesondere für niedermoortypische Vogelarten des Donautals ist die Mertinger Höll ein wichtiges Rückzugsgebiet. Doch ihr Schutz tut Not, denn der Vergleich mit bis ins Jahr 1967 zurück reichenden Erfassungen ergab, dass seitdem viele Arten wie Kiebitz und Brachvogel stark zurückgegangen sind.

Die Exkursion fand unter der fachlichen Leitung des BN-Gebietsbetreuers Alexander Helber und des BN-Kreivorsitzenden Donau-Ries Rudolf Schubert statt. Der Höhepunkt für die Teilnehmer war die Beobachtung des Großen Brachvogels und des Braunkehlchens.

Hier einige Bilder der Exkursion (mit linker Maustaste anklicken):

 

 

 

 

 

 

 

 

 


1.6.2014 Fahrradexkursion  zu Plätzen  mit großer Artenvielfalt  im Meitinger Raum

Ca. 30 zum Teil weit angereiste Teilnehmer fanden sich bei herrlichem Wetter auf dem Parkplatz im Lechauwald ein. In zwei Gruppen wurden sie von den Kennern der Meitinger Biotope Lothar Büch und Kristina Wernicke zu den botanisch interessanten Flächen geführt. Mit von der Partie waren die Botanikexperten Angelika und Andreas Otto.

 

Hummelragwurz am Kanaldamm bei Meitingen

Vor allem im Lechauwald auf den Biotopflächen, die die Ortsgruppe Meitingen des BN seit mehr als 25 Jahren pflegt, findet sich noch eine erstaunliche Zahl von heimischen Orchideen.


Jahresprogramm 2014

Donnerstag, 20. März        Jahreshauptversammlung 2014:

Nach dem Jahresrückblick und den Berichten des Vorstandes werden wir        einige langjährige Vereinsmitglieder ehren. Anschließend zeigen wir den     

 Film „Korbinian Aigner – ein Dorfpfarrer zwischen Obstbau und Hochverrat“

 Donnerstag, 10. April        Monatstreffen

 Donnerstag, 8. Mai           Monatstreffen

 Sonntag, 25.Mai             Exkursion mit Bahn und Rad zur Mertinger Höll und den Lauterbacher Ruten                   Wir fahren mit der Bahn bis Mertingen und mit dem Rad zur Mertinger Höll. Dort er-halten wir eine Führung durch eines der letzten ursprünglichen Wiesengebieten im Schwäbischen Donauried. Einkehr ist in der Bäldleschwaige geplant.

Sonntag, 1.Juni             Fahrradexkursion zu den noch erhaltenen Plätzen mit großer Artenvielfalt im Meitinger Raum 

 Donnerstag, 5. Juni        Monatstreffen

 Samstag,  21.Juni                     Exkursion mit Bahn und Rad zum Tiroler Lech                                                                               Wir fahren mit der Bahn über Kempten nach Reutte und radeln auf dem Radweg lechaufwärts. Es folgt eine Führung bei Forchach durch einen Experten(in) des Naturpark Tiroler Lech. Bei Forchach hat man von der Flussterrasse aus einen großartigen Blick auf den Alpenwildfluß mit seinen Kiesumlagerungsstrecken. Faszinierend ist auch die Flora in dem angrenzenden Kiefern-Wacholder-Wald.                                                                                                                                                                                    

 Donnerstag, 3 Juli             Monatstreffen

Sonntag, 13. Juli              Exkursion mit Bahn und Rad zum             

Wiedervernässungsprojekt DattenhauserRied bei Wittislingen                                                       Von Lauingen aus radeln wir nach Dattenhausen zur Führung durchs                                         Wiedervernässungsprojekt, anschließend weiter zur Griesbuckellandschaft (Auswürfe desRieskrater-Einschlages) bei Demmingen und über Kloster Mödingen zurück nachLauingen.

Sonntag, 28. Sept.      Meitinger Ökomarkt

Okt/Nov.                          Pflegemaßnahmen auf Meitinger           Biotopflächen

                              

Monatstreffen wie auch Vortragsveranstaltungen und Jahreshauptversammlung finden um 20 Uhr im Gasthaus "Alte Post" in Meitingen statt. Mitglieder und Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

Die Monatstreffen werden in der Regel im Bürgerbrief angekündigt. Bitte beachten Sie auch wegen kurzfristiger Änderungen unsere Ankündigungen im Bürgerbrief und in der Tagespresse.

 IInformationen: Gudrun Schmidbaur Tel. 08271/4246058 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ; Dr.Taiber             Tel. 08271/6530 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ; Büch Tel. 0821/65085386 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Im Internet unter www.bund-naturschutz-augsburg.de – Ortsgruppe Meitingen

 


Aktiven-Treffen mit Lammessen der BN-Ortsgruppe Meitingen

 

Die Ortsgruppe Meitingen lädt ihre Aktiven für Dienstag, den 28. Januar 2014, um 19.30 Uhr in die „Alte Post“ ein zu einem Essen mit Lechtal-Lamm, das von der Bio-Metzgerei Kaindl geliefert wird.

Seit vielen Jahren propagiert der Bund Naturschutz die Wiedereinführung von regionalen Wirtschaftskreisläufen, die seit Jahrzehnten durch unsere Handelsstrukturen zerstört worden sind. Diese Veranstaltung ist daher gedacht als ein kleiner Beitrag zur Vermarktung eines regionalen Produktes - und zugleich als Dankeschön für die Aktiven der Ortsgruppe für ihren Einsatz bei der Biotoppflege und bei Vorbereitung und Durchführung des Meitinger Ökomarktes.
Außerdem wollen wir die Schafbeweidung auf den Biotopflächen (Lechheiden) im südlichen Landkreis Augsburg - die natürlich ohne Vermarktung des Lammfleisches auf Dauer nicht möglich ist - mit dieser Veranstaltung unterstützen,.

Es wäre zu wünschen, dass andere BN-Gruppen und andere Organisationen ähnliche Veranstaltungen im Sinne der Regionalvermarktung durchführen.

Es ist dies zwar eine BN-Ortsgruppenveranstaltung; aber jeder, der die ausgezeichneten Lammgerichte des Wirtes der "AltenPost" in Meitingen mit uns genießen möchte, ist herzlich eingeladen. Für die Planung ist eine Anmeldung erwünscht: Büch Tel 0821/65085386


 

24.10.2013 - Biotoppflegearbeiten der BN-OG Meitingen

Meitingen: Lechauwald | Ehrenamtlicher Einsatz für den Artenschutz

Die Ortsgruppe Meitingen im Bund Naturschutz in Bayern e.V. schloss Mitte Oktober ihre jährlichen Biotoppflegemaßnahmen im Lechauwald in Meitingen und Herbertshofen ab. Mit Hilfe des Balkenmähers wurde der Pflanzenwuchs entfernt und vor allem die Verbuschung unterbunden. Fleißige Helfer legten das Mähgut zu Schlauen für den Abtransport mit dem Ladewagen.


Jahrelange Bestandszählungen (seit 1995) zeigen, daß durch die regelmäßig durch-geführten Maßnahmen der Lebensraum für eine Reihe gefährdeter Arten, wie die heimischen Orchideen Pyramidenorchis, Brandknabenkraut, Helmknabenkraut, Bienenragwurz u.a. gesichert wurde. Im Spätsommer blühten zudem noch Deutscher Enzian, Fransenenzian und Sumpfherzblatt

1. Bild: Schlauen legen – Waldwiese in Meitingen
2. Bild : (634) Arbeit mit Balkenmäher und Rechen – Waldwiese bei   Herbertshofen
3.Bild: nach der Arbeit
4.Bild: Fransenenzian

 

 
 
 
 

 

 

 

 


 

22.9.2013 - Ökomarkt Meitingen

 

Heuer zum 19. Mal veranstaltete die Ortsgruppe Meitingen im Bund Naturschutz in Bayern e.V. am 22.September 2013 ihren Ökomarkt. Der Markt fand  auf dem Rathausplatz und dem Marktplatz als Ausstellungs- und Verkaufsmarkt von 10 - 18 Uhr statt.

 

Das Angebot reichte von Naturkostwaren (Obst und Gemüse von Bioland, Biowein, Biobier und Bio-Olivenöl) über sanfte Kosmetik, Vollholzmöbel, Heilstein bis zu Kunsthandwerklichem aus Naturmaterialien (z.B. Drechslerarbeiten, Weidenkörbe und Zierkürbisse).

Für das leibliche Wohl der Besucher wurde in bewährter Weise gesorgt mit Bio-Bratwürsten, Gemüsepfanne und Kaffee und Kuchen. Dazu werden Öko-Bier, Öko-Weine, Bio-Limo und Bio-Apfelsaft ausgeschenkt.

Die Nachwuchsbläser des Meitinger Jugendblasorchesters spielten zur Eröffnung um 10 Uhr unter der Leitung von Walter Möckl. Am BN-Stand wartete wie jedes Jahr ein Natur-Quiz auf interessierte Naturfreunde. Für die Kleinen startete ab 14 Uhr wieder der Luftballonwettbewerb und um 15 Uhr führte das Fakstheater das Stück "Hans im Glück" ("Musik-Theater für alle ab 4") im Bürgersaal auf. Zur musikalischen Umrahmung spielten ab 14 Uhr „The villageboyz“ aus Westendorf Folk, Country, Pop und Rock.

 


 

Sonntag,28.Juli 2013

100 Jahre Bund Naturschutz in Bayern e.V.

 

Naturerlebnistag und Jubiläumsfest in Bühl bei

Immenstadt

Wir fahren mit dem Zug von Meitingen nach Immenstadt Rund um das BN-Naturerlebniszentrum Allgäu im Alpseehaus in Bühl am Alpsee bei Immenstadt finden morgens ab 10 Uhr Exkursionen statt :

 

1. Gerettete Landschaft – Verlorene Landschaft: Straßenbau im Allgäu gestern und heute

2 .Moorrenaturierung - Vom belächelten Kleinprojekt zur staatlichen Klimaschutzstrategie –Beispiel Werdensteiner Moos

3 Waldbewirtschaftung in Risikogebieten in Zeiten des Klimawandel. - Exkursion zum Bergrutsch Immenstadt und in den Immenstädter Bergwald.

4. Alpine Kulturlandschaft im Wandel - Exkursion ins Ostrachtal bei Bad Hindelang.

        13.00 - 14.00 Uhr Festakt auf der Seebühne

            14.00 - 17.00 Uhr 100 Jahr-Markt rund um das AlpSeeHaus

Treffpunkt:    7:30 Bahnhof Meitingen

Information und Anmeldung:  Büch, Tel.: 0821- 65085386  oder  Dr. Taiber, Tel.: 08271-6530


 

   

22.6.2013 - Exkursion mit Bahn und Rad zu den Hermannsdorfer Landwerkstätten

Wir fahren von Meitingen mit dem Zug nach Grafing Bahnhof und weiter mit dem Fahrrad nach Herrmannsdorf (ca. 8 km).

Um 11 Uhr haben wir eine Führung durch die Herrmannsdorfer Landwerkstätten (Handgemachte Lebensmittel in Ökologischer Qualität), Herrmannsdorf 7 , in 85625 Glonn. Nach der Besichtigung kann im Hofladen eingekauft werden (Mittagessen auch im Biergarten/Gasthaus möglich).

Treffpunkt: 8.00 am Bahnhof Meitingen
Dauer: 08:00 Uhr bis ca.18:00 Uhr
Leitiung: Dr. Wolfram Taiber, Tel.: 08271 6530
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anmeldung und Information: Dr.Taiber Tel.: 08271 6530 oder
Lothar Büch Tel.: 0821/65085386


Die am 2.Juni wegen des Dauerregens ausgefallene Radtour wird am Samstag, dem 15.6.13 zur gleichen Zeit und am gleichen Ort nachgeholt

2.Juni 2013: 100 Jahre Bund Naturschutz in Bayern e.V. - Fahrradexkursion zu den noch erhaltenen Plätzen mit großer Artenvielfalt im Meitinger Raum

Brandknabenkraut auf Biotopfläche bei Herbertshofen

 

Vor allem im Lechauwald auf den Biotopflächen, die die Ortsgruppe Meitingen des BN seit mehr als 25 Jahren pflegt, findet sich noch eine erstaunliche Zahl von heimischen Orchideen und Enzianen. Mit dem Fahrrad werden wir diese Biotopflächen und andere Plätze aufsuchen.

von 15:00 Uhr bis 18:15 Uhr

 

Treffpunkt: Parkplatz beim TSV-Sportplatz in Meitingen am Lech

Ansprechpartner: Lothar Büch Telefon: 0821 65085386
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

2. Ansprechpartner: Dr. Wolfram Taiber Telefon: 08271 6530
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Neuwahl bei der Jahreshauptversammlung 2013

am Donnerstag, dem 14. März 2013 in der „Alten Post"

Nach dem Jahresrückblick und den Berichten des Vorstandes fanden turnusmäßig die Neuwahlen des Vorstandes statt.

Als neuer Vorstand der Ortsgruppe Meitingen wurden gewählt:

1. Vorsitzender: Gudrun Schmidbaur

2. Vorsitzender: Dr. Wolfram Taiber

Schriftführer:     Kristina Wernicke

Kassierer:          Resi Kessler

Beisitzer:           Lothar Büch (Biotoppflege),

                        Agnes Grinbold-Büch,

                        Angelika Otto,

                        Siegfried Seitz,(Biotoppflege)

                        Wilma Zukrigl

Anschließend zeigten wir einen Film über unser Wasser:  "Lebensquell Wasser - eine Reise von den Anfängen bis zum Mineralwassertest“


                                                      Jahresprogramm 2013

Donnerstag, 14. März        Jahreshauptversammlung 2013:    

Donnerstag, 11. April          Monatstreffen

Donnerstag, 16. Mai             Monatstreffen

Sonntag, 2.Juni       100 Jahre Bund Naturschutz in Bayern e.V. - Fahrradexkursion zu den noch erhaltenen Plätzen mit großer Artenvielfalt im Meitinger Raum 

 Donnerstag, 20. Juni            Monatstreffen

Samstag, den 22.Juni       Exkursion mit Bahn und Rad zu den Hermannsdorfer Landwerkstätten                                        Wir fahren von Meitingen mit dem Zug nach Grafing  und weiter mit                                          dem Fahrrad nach Herrmannsdorf  (ca. 8 km). Um 11 Uhr haben wir    eine Führung durch die Herrmannsdorfer Landwerkstätten (Handgemachte Lebensmittel in Ökologischer Qualität), Herrmannsdorf 7 , in 85625 Glonn. Nach der Besichtigung kann im Hofladen eingekauft  werden (Mittagessen auch im Biergarten/Gasthaus möglich).

Donnerstag,18. Juli           Monatstreffen

Sonntag, 28. Juli            100 Jahre Bund Naturschutz in Schwaben: Naturerlebnis-Alpen Tag                                  Wir fahren mit dem Zug von Meitingen nach Immenstadt und mit dem Rad weiter nach Bühl. Rund um das BN-Naturerlebniszentrum Allgäu im                   Alpseehaus in Bühl am Alpsee bei Immenstadt finden morgens ab 10 Uhr                               Exkursionen statt.

13.00 Uhr Festakt auf der Seebühne  -  Reden der Honoratioren

Sonntag, 22. Sept.              Meitinger Ökomarkt

Okt/Nov.                             Pflegemaßnahmen auf Meitinger Biotopflächen

                                     

Monatstreffen wie auch Vortragsveranstaltungen und Jahreshauptversammlung finden um 20 Uhr im Gasthaus "Alte Post" in Meitingen statt.

Informationen: Büch Tel. 0821/65085386 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ; Dr.Taiber Tel. 08271/6530 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


 

22.Januar 2013    Aktiventreffen der BN-Ortsgruppe Meitingen mit Lammessen                                                                                                                                                                  

 

Die Ortsgruppe Meitingen lud ihre Aktiven für Dienstag, den 22. Januar 2013, in die „Alte Post“ ein zu einem Essen mit Lechtal-Lamm, das von der Bio-Metzgerei Kaindl geliefert wurde. Die Veranstaltung vereinigte 26 aktive Helfer bei der Biotoppflege und beim Meitinger Ökomarkt.
Seit vielen Jahren propagiert der Bund Naturschutz die Wiedereinführung von regionalen Wirtschaftskreisläufen, die seit Jahrzehnten durch unsere Handelsstrukturen zerstört worden sind. Diese Veranstaltung war daher gedacht als ein kleiner Beitrag zur Vermarktung eines regionalen Produktes - und zugleich als Dankeschön für die Aktiven der Ortsgruppe für ihren Einsatz bei der Biotoppflege und bei Vorbereitung und Durchführung des Meitinger Ökomarktes.
Außerdem wollten wir die Schafbeweidung auf den Biotopflächen (Lechheiden) im südlichen Landkreis Augsburg - die natürlich ohne Vermarktung des Lammfleisches auf Dauer nicht möglich ist - mit dieser Veranstaltung unterstützen,.

Es wäre zu wünschen, dass andere BN-Gruppen und andere Organisationen ähnliche Veranstaltungen im Sinne der Regionalvermarktung durchführen.



 23. September 2012 -  18. Meitinger Ökomarkt

Heuer veranstaltet die Ortsgruppe Meitingen im Bund Naturschutz in Bayern e.V. am 23. September 2012 zum 18. mal ihren Ökomarkt. Der Markt soll im gewohnten Rahmen auf dem Rathausplatz und dem Marktplatz als Ausstellungs­- und Verkaufsmarkt von 10 - 18 Uhr stattfinden.

Das Angebot reicht von Naturkostwaren (Obst und Gemüse von Bioland, Biowein und Ziegenmilchprodukte) über sanfte Kosmetik, Vollholzmöbel, Wolle und Strickwaren bis zu Kunsthandwerklichem aus Naturmaterialien (z.B. Drechslerarbeiten, Weidenkörbe und Zierkürbisse).

Für das leibliche Wohl der Besucher wird in bewährter Weise gesorgt mit Kartoffelpuffer und Kartoffelgulasch, Bio-Bratwürsten, Kaffee und Kuchen. Dazu werden Öko-Bier, Öko-Weine, Bio-Limo und Bio-Apfelsaft ausgeschenkt.

Die Nachwuchsbläser des Meitinger Jugendblasorchesters spielen zur Eröffnung um 10 Uhr unter der Leitung von Walter Möckl.

Am BN-Stand wartet wie jedes Jahr ein Natur-Quiz auf interessierte Naturfreunde. Für die Kleinen startet ab 14 Uhr wieder der Luftballonwettbewerb und um 15 Uhr führt im Bürgersaal das KleXs Theater das Stück „Die kleine dicke Raupe wird nie satt“ auf. Zur musikalischen Umrahmung spielt ab 14 Uhr "China Room" Folk, Country, Pop und Rock.


Sonntag, 15. Juli                
Exkursion mit Bahn und Rad zum Uhlenberg (Schieferkohle-Geotop) bei Dinkelscherben und zum Naturerlebnispfad Zusamaue bei Zusmarshausen

Wir fahren mit der Bahn nach Dinkelscherben und fahren zum Schieferkohle-Geotop aus dem Pleistozän (Eiszeit) am Uhlenberg. Zur Mittagseinkehr geht es weiter nach Gabelbach zur Rücklenmühle (oder nachZusmarshausen). Im Zusamtal folgen wir dann dem Naturerlebnispfad Zusamaue.

Treffpunkt: 9:00 Bahnhof Meitingen
Veranstalter: Bund Naturschutz in Bayern e.V. Ortsgruppe Meitingen
Leitung:  Lothar Büch und Ulrich Lohrmann
Information: Lothar Büch Tel. 08271/2172 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Anmeldung: bis 12.7.
Dauer: 9.00 -  ca.19.00 Uhr


Jahresprogramm 2012

Bund Naturschutz in Bayern e.V. - Ortsgruppe Meitingen

Sonntag, 10. Juni               
Fahrradexkursion zu den Heideflächen bei Ötz und Ober-  und Unterpeiching

Wir radeln zunächst nach Ötzund suchen die Ötzer Heide auf, um den Bestand an Orchideen und anderen Rote-Liste-Arten zu begutachten. Anschließend fahren wir weiter nach Oberpeiching und Unterpeiching und suchen dort zwei Heideflächen auf. Mittagseinkehr wird in Rain am Lech gemacht.    

Donnerstag, 14. Juni         
Monatstreffen
20 Uhr im Gasthaus "Alte Post" in Meitingen

Donnerstag, 12. Juli          
Monatstreffen
20 Uhr im Gasthaus "Alte Post" in Meitingen

Sonntag, 15. Juli                
Exkursion mit Bahn und Rad zum Uhlenberg (Schieferkohle-Geotop) bei Dinkelscherben und zum Naturerlebnispfad Zusamaue bei Zusmarshausen

Wir fahren mit der Bahn nach Dinkelscherben und fahren zum Schieferkohle-Geotop aus dem Pleistozän (Eiszeit) am Uhlenberg. Zur Mittagseinkehr geht es weiter nach Gabelbach zur Rücklenmühle (oder nachZusmarshausen). Im Zusamtal folgen wir dann dem Naturerlebnispfad Zusamaue.

Sonntag, 23. Sept.             
Meitinger Ökomarkt

Monatstreffen wie auch Vortragsveranstaltungen und Jahreshauptversammlung finden um 20 Uhr im Gasthaus "Alte Post" in Meitingen statt. Mitglieder und Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

Die Monatstreffen werden in der Regel im Bürgerbrief angekündigt. Bitte beachten Sie auch wegen kurzfristiger Änderungen unsere Ankündigungen im Bürgerbrief und in der Tagespresse.

Informationen: Büch Tel. 08271/2172 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Das vollständige Jahresprogramm findet Ihr in der anhängenden Word-Datei - siehe Anhang ganz unten


25.September 2011 Meitinger Ökomarkt

Meitinger ÖkomartBN-Mitglied Ute Seelig aus Augsburg schrieb den folgenden Bericht über den diesjährigen Meitinger Ökomarkt:

KENNEN SIE den Meitinger Ökomarkt?
Nein, das ist keiner dieser Bio-Zeitgeist-Alternativ-Konsum-Belustigungs-Events.

Die BN Ortsgruppe Meitingen veranstaltet diesen Öko Markt nun schon im 17. Jahr. Veranstaltungsort ist der Rathausplatz und Schirmherr ist der Meitinger Bürgermeister persönlich.

Was man zu sehen bekommt ist eine bunte Mischung. Von Apfelmost und Bio-Bratwurst bis Zierkürbis und Ziegenkäse. Da gibt's selbstgestrickte Socken und selbsteingekochte Marmelade, handgeflochtene Körbe, Schafwolle zum Filzen und Spinnen, Holz- und Schreinerhandwerk für Innen und Aussen und außerdem einen Luftballonweitflugwettbewerb und ein Kindertheater im Bürgersaal mit „Sieben Tage Hexe".

Daß Naturschutz keine Hexerei ist, das lernen die Kinder auch spielend beim Natur-Quiz am BN-Infostand. Ein Fliegenpilz ist schön aber giftig, das Alter des Baumes kann man an den Jahresringen ablesen, Frauenschuh und Seidelbast sind Blütenpflanzen im Wald und Tiere des Waldes sind nicht nur Fuchs und Hase, sondern auch Hirschkäfer und Eichelhäher.
Können Sie einen Kieferzapfen nur durch „Ertasten" erkennen und erschrecken Sie auch, wenn Sie, ohne zu sehen, in einem Karton die kühle glatte Oberfläche einer Kastanie „erfühlen". Das Tasten hat nicht nur Kinder, sondern auch manchen Erwachsenen gefordert. Neben Infomaterial zu Pflanzen und Tieren, gab es auch noch viele Informationen zu aktuellen Projekten des BN und nicht zuletzt Unterschriftenlisten für ein „Atomenergiefreies Bayern" und eine „Gentechnikfreie Region Augsburg Stadt und Land".

Und wer geht da so hin zu einem Öko Markt? Nicht daß Sie meinen, daß da nur verschrobene Bio-Freaks waren. Nein, das waren Meitinger und Meitingerinnen, Besucher aus den umliegenden Gemeinden, Großeltern mit Enkeln, Ausflügler auf Motorrädern, Paare und Familien, also „ganz normale Menschen". Und die hatten überhaupt keine Berührungsängste, weder bei Bio-Weizenbier, Bio-Kirschradler und Bio-Dinkel Malz, noch beim Thema Biotoppflege. „Öko" ist schon lange nichts mehr für Sonderlinge und Aussenseiter. Das konnte man am Beispiel des Meitinger Ökomarktes deutlich sehen. Umweltbewusstsein und Naturschutz fängt vor unsrer eigenen Haustüre an und geht uns alle an.
Sehen wir uns im September 2012 beim 18. Meitinger Ökofest?
Ute Seelig

 

Anti Atom Demo - 9.Oktober in München - Menschenkette, Neu: Abfahrtzeiten des Schwabenexpress von Ulm nach München 3

Lothar BüchMünchen: Bayerisches Umweltministerium | Regierung und Atomlobby versuchen gegen den Mehrheitswillen und gegen jede Vernunft den Atomausstieg auszuhebeln und vertragliche Fakten zu schaffen, die auch künftige Regierungen binden würden. Wir widersetzen uns dieser verantwortungslosen Atompolitik. Am 9. Oktober bilden wir in München eine Menschenkette zwischen den Zentralen der Atomlobby (CSU-Zentrale, EON, Siemens, Bayrisches Umweltministerium) und knüpfen ein...

26. März 2011, 14:00 Uhr - Fukushima mahnt - Großdemo in München, Odeonsplatz 7

München: Odeonsplatz | Fukushima mahnt - Großdemos in Deutschland Konsequenzen ziehen – Atomkraft abschalten! Jetzt ist es wichtiger denn je: In den kommenden Tagen und Wochen muss unser Protest gegen Atomkraft auf die Straße. In mehreren Großstädten Deutschlands gibt es Großdemonstrationen, unter anderem in München. Macht mit! München, Odeonsplatz 26. März 2011, 14:00 Uhr Als Konsequenz aus der Atomkatastrophe in Japan fordert der Bund...

25.April 2011 AntiAtom-Demo am Ostermontag in Günzburg 1

Günzburg: Günzburg, Bahnhof | 25 Jahre Tschernobyl: Demos 25 Jahre nach Tschernobyl wird im Licht der Reaktorkatastrophe in Fukushima erneut auf dramatische Weise deutlich: Atomkraft ist tödlich und das von ihr ausgehende Risiko nicht tragbar. Jetzt muss es Konsequenzen aus dem Super-GAU geben: Schaltet die deutschen AKW ab! Am 25. April gehen wir in den AKW-Standorten Gundremmingen und Grafenrheinfeld auf die Straße. Wenige Woche bevor das...


 

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          Bund Naturschutz in Bayern e.V. - Ortsgruppe Meitingen

 

                                                      Jahresprogramm 2014

 

 

Donnerstag, 20. März        Jahreshauptversammlung 2014:

Nach dem Jahresrückblick und den Berichten des Vorstandes werden wir

        einige langjährige Vereinsmitglieder ehren. Anschließend zeigen wir den     

        Film „Korbinian Aigner – ein Dorfpfarrer zwischen Obstbau und Hochverrat“

 

Donnerstag, 10. April        Monatstreffen

 

Donnerstag, 8. Mai           Monatstreffen

 

Sonntag, 25.Mai                Exkursion mit Bahn und Rad zur Mertinger Höll und den Lauterbacher Ruten

                                           Wir fahren mit der Bahn bis Mertingen und mit dem Rad zur Mertinger Höll. Dort er-halten wir eine Führung durch eines der letzten ursprünglichen Wiesengebieten im Schwäbischen Donauried. Einkehr ist in der Bäldleschwaige geplant.

 

Sonntag, 1.Juni                 Fahrradexkursion zu den noch erhaltenen Plätzen mit großer Artenvielfalt im Meitinger Raum 

 

Donnerstag, 5. Juni           Monatstreffen

 

Samstag,  21.Juni             Exkursion mit Bahn und Rad zum Tiroler Lech                                                                               Wir fahren mit der Bahn über Kempten nach Reutte und radeln auf dem Radweg lechaufwärts. Es folgt eine Führung bei Forchach durch einen Experten(in) des Naturpark Tiroler Lech. Bei Forchach hat man von der Flussterrasse aus einen großartigen Blick auf den Alpenwildfluß mit seinen Kiesumlagerungsstrecken. Faszinierend ist auch die Flora in dem angrenzenden Kiefern-Eiben-Wald.                                                                                                                                                                                    

Donnerstag, 3 Juli             Monatstreffen

 

Sonntag, 13. Juli              Exkursion mit Bahn und Rad zum Wiedervernässungsprojekt Dattenhauser

                                          Ried bei  Wittislingen                                                                                                                                                    

                                          Von Lauingen aus radeln wir nach Dattenhausen zur Führung durchs Wiederver-

                                          nässungsprojekt, anschließend weiter zur Griesbuckellandschaft (Auswürfe des

                                          Rieskrater-Einschlages) bei Demmingen und über Kloster Mödingen zurück nach

                                          Lauingen.

 

Sonntag, 28. Sept.                        Meitinger Ökomarkt

 

Okt/Nov.                            Pflegemaßnahmen auf Meitinger Biotopflächen

                                     

Monatstreffen wie auch Vortragsveranstaltungen und Jahreshauptversammlung finden um 20 Uhr im Gasthaus "Alte Post" in Meitingen statt. Mitglieder und Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

Die Monatstreffen werden in der Regel im Bürgerbrief angekündigt. Bitte beachten Sie auch wegen kurzfristiger Änderungen unsere Ankündigungen im Bürgerbrief und in der Tagespresse.

 IInformationen: Gudrun Schmidbaur Tel. 08271/4246058 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ; Dr.Taiber             Tel. 08271/6530 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ; Büch Tel. 0821/65085386 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Im Internet unter www.bund-naturschutz-augsburg.de – Ortsgruppe Meitingen

 
 
   

 

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                                                      Jahresprogramm 2014

 

 

Donnerstag, 20. März        Jahreshauptversammlung 2014:

Nach dem Jahresrückblick und den Berichten des Vorstandes werden wir

        einige langjährige Vereinsmitglieder ehren. Anschließend zeigen wir den     

        Film „Korbinian Aigner – ein Dorfpfarrer zwischen Obstbau und Hochverrat“

 

Donnerstag, 10. April        Monatstreffen

 

Donnerstag, 8. Mai           Monatstreffen

 

Sonntag, 25.Mai                Exkursion mit Bahn und Rad zur Mertinger Höll und den Lauterbacher Ruten

                                           Wir fahren mit der Bahn bis Mertingen und mit dem Rad zur Mertinger Höll. Dort er-halten wir eine Führung durch eines der letzten ursprünglichen Wiesengebieten im Schwäbischen Donauried. Einkehr ist in der Bäldleschwaige geplant.

 

Sonntag, 1.Juni                 Fahrradexkursion zu den noch erhaltenen Plätzen mit großer Artenvielfalt im Meitinger Raum 

 

Donnerstag, 5. Juni           Monatstreffen

 

Samstag,  21.Juni             Exkursion mit Bahn und Rad zum Tiroler Lech                                                                               Wir fahren mit der Bahn über Kempten nach Reutte und radeln auf dem Radweg lechaufwärts. Es folgt eine Führung bei Forchach durch einen Experten(in) des Naturpark Tiroler Lech. Bei Forchach hat man von der Flussterrasse aus einen großartigen Blick auf den Alpenwildfluß mit seinen Kiesumlagerungsstrecken. Faszinierend ist auch die Flora in dem angrenzenden Kiefern-Eiben-Wald.                                                                                                                                                                                    

Donnerstag, 3 Juli             Monatstreffen

 

Sonntag, 13. Juli              Exkursion mit Bahn und Rad zum Wiedervernässungsprojekt Dattenhauser

                                          Ried bei  Wittislingen                                                                                                                                                    

                                          Von Lauingen aus radeln wir nach Dattenhausen zur Führung durchs Wiederver-

                                          nässungsprojekt, anschließend weiter zur Griesbuckellandschaft (Auswürfe des

                                          Rieskrater-Einschlages) bei Demmingen und über Kloster Mödingen zurück nach

                                          Lauingen.

 

Sonntag, 28. Sept.                        Meitinger Ökomarkt

 

Okt/Nov.                            Pflegemaßnahmen auf Meitinger Biotopflächen

                                     

Monatstreffen wie auch Vortragsveranstaltungen und Jahreshauptversammlung finden um 20 Uhr im Gasthaus "Alte Post" in Meitingen statt. Mitglieder und Interessierte sind dazu herzlich eingeladen.

Die Monatstreffen werden in der Regel im Bürgerbrief angekündigt. Bitte beachten Sie auch wegen kurzfristiger Änderungen unsere Ankündigungen im Bürgerbrief und in der Tagespresse.

 IInformationen: Gudrun Schmidbaur Tel. 08271/4246058 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ; Dr.Taiber             Tel. 08271/6530 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ; Büch Tel. 0821/65085386 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Im Internet unter www.bund-naturschutz-augsburg.de – Ortsgruppe Meitingen

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Kontakt und Öffnungszeiten

Geschäftsstelle der Kreisgruppe Augsburg

Heilig-Kreuz-Straße 6
86152 Augsburg
Telefon: 0821 37695
Telefax: 0821 514787
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Öffnungszeiten der Geschäftsstelle:

Mo - Do  11 - 15 Uhr (Erika Bißle - Namensänderung wegen Heirat)

Fr           10 - 12 Uhr (Ehrenamtliche: Lemmermann/Zukrigl/Bühler)

In den in den Schulferien teilweise geschlossen

 

Landes- und Bundesverband

Bund Naturschutz - unser Landesverband

Der BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) arbeitet wirtschaftlich, parteipolitisch und konfessionell unabhängig. Er versteht sich als unabhängiger Anwalt der Natur und dient ausschließlich gemeinnützigen Zwecken. Unser Ziel ist es, die natürlichen Lebensgrundlagen für Menschen, Tiere und Pflanzen zu erhalten. Wir wollen die natürliche Schönheit und Vielfalt unserer Heimat bewahren.

http://www.bund-naturschutz.de/

BUND - unser Bundesverband

Der BUND versteht sich als die treibende gesellschaftliche Kraft für eine nachhaltige Entwicklung in Deutschland. Unsere Vision ist ein zukunftsfähiges Land in einer zukunftsfähigen und friedfertigen Welt. Wir orientieren die Umsetzung unserer Vision an den Leitbildern der Studie "Zukunftsfähiges Deutschland".

http://www.bund.net/

Energie

Energiebeauftragter der BN-Kreisgruppe Augsburg

Raimund Kamm
Luitpoldstraße 26
86157 Augsburg
Telefon: 0821 541936
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Link zur Lechallianz wegen des  geplanten EON-Wasserkraftwerkes am Lech:
www.lechallianz.de


Medienerklärung v. 19.6.14

Bund Naturschutz Augsburg sprach mit drei Bundestagsabgeordneten

Die zügige Energiewende ist bitter nötig und gut möglich

Der BN Augsburg hat mit Augsburger Bundestagsabgeordneten Windräder und Biogasacker besichtigt. Eindringlich appellierten die Umweltschützer: Verschlechtern Sie nicht das Erneuerbare Energien Gesetz! Sorgen Sie für eine zügige Energiewende! Gerade für uns in Schwaben ist die Energiewende bitter nötig!

Vor unserer Haustür läuft Deutschlands größtes und gefährlichstes Atomkraftwerk und befindet sich Deutschlands größtes Atommüll-Lager. Seit 1966 wird in Gundremmingen Atommüll erzeugt und bis heute ist kein Kilo des hochradioaktiven Atommülls entsorgt.

Dies sowie die heraufziehenden Gefahren der Klimaverschlechterung lassen uns im Bund Naturschutz für eine konsequente Energiepolitik kämpfen.

Die jetzt von der Regierungsmehrheit beabsichtigten Verschlechterungen im Erneuerbaren Energiegesetz dienen den Atom- und Kohlekraftwerken und schaden uns. Die Augsburger Abgeordneten Ulrike Bahr, Hansjörg Durz und Dr. Volker Ullrich nahmen ein Sechs-Punkte-Papier des BN mit.

Raimund Kamm

Bund Naturschutz Orts- + Kreisgruppe Augsburg

Vorstand, Energiebeauftragter


 

 
Medienerklärung des Vereins FORUM gemeinsam mit dem BUND Naturschutz vom 27.05.14  
Bayern hat die Stromwende bitter nötig

Atomkraftopfer und Energiewendewoller fordern die Abgeordneten gerade von CSU und SPD auf, im Bundestag nicht die Solar- und Windkraft zu torpedieren. Sondern die Stromwende voran zu bringen!

In Bayern laufen die meisten Atomreaktoren. Vier Stück in Grafenrheinfeld, Gundremmingen und Ohu. Darunter mit zwei Siedewasserreaktoren die gefährlichsten Atommeiler Deutschlands. In Bayern lagert auch der meiste hochradioaktive Müll. Seit Inbetriebnahme des ersten Atomkraftwerks in Bayern (Versuchs-AKW Kahl im Juni 1961) vor einem halben Jahrhundert wurden allein in Bayern fast 4 Millionen Kilo hochradioaktiver Müll erzeugt. Aber kein Kilo entsorgt! Alles nur gefährlich zwischengelagert. Ein unglaublicher Skandal! Und jeden Tag, an dem einer der verbliebenen vier Großreaktoren Bayerns läuft, erzeugt er etwa eineinhalb Mal so viel langdauernden radioaktiven Müll neu, wie vergleichsweise insgesamt in dem Skandallager Asse 2 steckt.

Den vollständigen Text der Pressemitteilung findet Ihr als pdf-Datei (FORUM Pressemitteilungen) unten anhängend.

 


 

Medienerklärung 20. Mai 2015 von Raimund Kamm, Energiebeauftragter der BN-Kreisgruppe Augsburg

 

Heute deutscher Solar-Allzeitrekord

Mit 26,3 Gigawatt (GW) haben heute Mittag die deutschen Solaranlagen so viel Strom erzeugt wie nie zuvor. In der Spitze wurde fast 40 % des in Deutschland verbrauchten Stroms aus den Solaranlagen unseres Landes geliefert. Dementsprechend laufen beispielsweise bei RWE die Kohlekraftwerke stark gedrosselt.

Heute kann Deutschland wieder einmal einen Rekord feiern. So viel Strom wurde aus den Photovoltaikanlagen nie zuvor geliefert. Und das ohne Verbrauch endlicher Rohstoffe und ohne Freisetzung klimaschädlicher Abgase und ohne Produktion tödlichen Mülls.

Dementsprechend arbeiten heute die Gas- und Kohlekraftwerke von RWE mit geringer Leistung und machen weniger Müll. Dies ist der Erfolg von einigen unermüdlichen Umweltschützern, einigen weitblickenden Politikerinnen und einigen wagemutigen Unternehmern.

Aber die Altkonzerne, die die technischen Fortschritte bei Solar- und Windtechnik boykottiert und verschlafen haben, kommen so in immer größere wirtschaftliche Schwierigkeiten. Sie lassen ihre Politiker Gabriel, Merkel, Seehofer (GMS) weiter das Volk glauben machen, sie wollten eine Energiewende. In Wirklichkeit versuchen GMS das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) so zu verschlechtern, dass die Energiewende ganz langsam wird. Ähnlich gehen sie mit schikanösen Abstandsregeln gegen den Windkraftausbau vor.

Die üblen drei Parteivorsitzenden werden die Energiewende nicht stoppen aber verlangsamen können. Und so erzeugt Deutschland weiter viel zu viel CO2. Und so wird jeden Tag, an dem das AKW Gundremmingen voll läuft, dreimal so viel langdauernde Radioaktivität neu erzeugt, wie insgesamt in allen Atommüllfässern der Asse steckt.

 


14.1.2014 - Offener Brief PRO ENERGIEWENDE BAYERN an die Landtagsfraktion der CSU

siehe Anhang unten

 


Medienerklärung v. 18.12.13 vom Ernergiebeauftragten Raimund Kamm:

 

Atomausweitung im AKW Gundremmingen

„Nicht genehmigungsfähig“

 

Der Antrag von RWE (LEW) und EON auf Ausweitung der Produktion von Atomstrom und Atommüll in Gundremmingen war nicht genehmigungsfähig.

Nachdem seit 1999 (fälschlich wird manchmal 2001 geschrieben) die zwei Atomkonzerne versucht haben, eine Ausweitung der Leistung in ihrem AKW Gundremmingen genehmigt zu bekommen, haben wir Umweltschützer im Frühjahr 2013 eine Petition gegen dieses gefährliche Vorhaben gestartet. Und wir haben bei einem anerkannten und sehr erfahrenen Fachmann eine Studie über die Risiken des AKW Gundremmingen in Auftrag gegeben.

12. Nov. 13   An der Universität Augsburg stellt Professor Renneberg die Studie „Risiken des Betriebs des Kernkraftwerks Gundremmingen unter besonderer Berücksichtigung der beantragten Leistungserhöhung“ vor. Fazit: „Der Antrag auf Genehmigung der Leistungserhöhung ist nach vorliegender Aktenlage nicht genehmigungsfähig.“

9. Dez. 13     Die österreichischeUmweltorganisation Global 2000 beginnt mit der Sammlung von Unterschriften gegen die Gundremminger Atomausweitung.

10. Dez. 13   Im Bayerischen Landtag überreichen Bund Naturschutz und unsere Bürgerinitiative 27.000 weitere Petitionen und kommen so auf insgesamt 34.000 Petitionen. In diesen fordern wir den Landtag auf, sich gegen die gefährliche Leistungsausweitung auszusprechen und die Staatsregierung in die Pflicht zu nehmen.

13. Dez. 13   Die Bürgerinitiative FORUM fordert RWE (LEW) und EON auf, den Genehmigungsantrag für die Ausweitung der Atomproduktion in Gundremmingen endlich zurückzuziehen.

17. Dez. 13   RWE (LEW) und Eon ziehen den Antrag zurück.

Zusätzliche Gefahren verhindert – aber die Atomanlage in Gundremmingen wird immer riskanter

So konnten wir die zusätzliche Gefahr durch eine Atomausweitung abwenden. Aber die zwei alten Siedewasserreaktoren – die vier in Fukushima zerstörten Anlagen waren auch Siedewasserreaktoren – sind noch in Betrieb. Acht von früher zehn Siedewasserreaktoren wurden in Deutschland bereits still gelegt. Nur die zwei in Gundremmingen laufen noch. Und sie haben sehr schwerwiegende Sicherheitsmängel, wie die Studie von Professor Renneberg aufgezeigt hat: Die Stabilität des Reaktordruckbehälters und somit auch der Einführungen für die Steuerstäbe ist fraglich. Die beiden Gundremminger Blöcke verfügen nicht über die gesetzlich vorgeschriebenen Reserven an Not- und Nachkühlsystemen. Beide Reaktoren könnten heute nicht mehr genehmigt werden. Bald sind sie 30 Jahre alt. Sie sind durch den Betrieb und gerade auch die Neutronenstrahlung abgenutzt und sie sind längst abgeschrieben.

Atommüllentsorgung seit 50 Jahren ungelöst

Man hat sich an das Umweltverbrechen gewöhnt, dass seit Inbetriebnahme des Blocks A in Gundremmingen im Jahr 1966 beim Spalten von Uran und Plutonium hochradioaktiver Atommüll erzeugt wird und noch kein Kilo entsorgt ist. Nimmt man die Radioaktivität als Maßstab, wird täglich in Gundremmingen dreimal so viel Atommüll neu erzeugt wie insgesamt in allen Atommüllfässern im Skandalbergwerk Asse zusammen enthalten ist. In Gundremmingen lagert jetzt gefährlich oberirdisch weit mehr Atommüll als an jedem anderen Ort Deutschlands. Und RWE (LEW) und EON finden seit fünfzig Jahren keine Entsorgung.


12.11.2013

Artikel aus der Süddeutschen Zeitung zur geplanten Aufrüstung des AKWs Gundremmingen


27.7.2013

Neue Nachricht von Raimund Kamm zum Thema Emissionshandel in der EU:

im ersten Halbjahr 2013 stieg in Deutschland insbesondere die Kohlestromproduktion. Die weniger klimaschädlichen Gaskraftwerke hingegen laufen immer seltener.

Stromerzeugung im 1. Halbjahr 13 in Deutschland

in TWh (Terawattstunden 0 Milliarden Kilowattstunden)

 

 

Erzeugung

Veränderung gegen-

über 1. Hbjhr 2012

Bemerkungen

Atom

46

+ 0,8

 

Braunkohle

72,9

+ 2,0

 

Steinkohle

57,4

+4,0

 

Erdgas

21,9

- 4,6

 

Wind

22,4

- 2,4

 

Solar

14,3

- 0,04

 

Laufwasser

9,2

+ 0,3

 

Stromexport-

überschuss

11

+ 0.9

vorläufig

Quelle: Prof. Bruno Burger, Fraunhofer ISE Folien: Stromproduktion aus Solar- und Windenergie im Jahr 2013 [PDF 5.0 MB]

Also: Atom + Kohle wuchsen, aber insbesondere Erdgas und wie wetterbedingt auch Solar + Wind schrumpften.

Und unsere Stromexportüberschüsse steigen auf immer neue Rekordwerte

Neubauprojekte werden auf Eis gelegt. Eine Hauptursache ist, dass der EU-Emissionshandel nicht funktioniert, weil viel zu viele Emissionszertifikate ausgegeben worden sind. In den vergangenen 12 Monaten sind die Preise noch einmal um 40 Prozent gesunken. Bisher fehlt es an ausreichendem Druck, endlich den europäischen Handel der Emissionszertifikate zu sanieren.

Wir versuchen entscheidende Abgeordnete umzustimmen

Nachdem im April eine knappe Mehrheit der Europaabgeordneten gegen die Sanierung des EU-Emissionshandels (http://de.wikipedia.org/wiki/EU-Emissionshandel ) gestimmt hat, stimmte im zweiten Anlauf am 3.7. eine knappe Mehrheit für die Sanierung. Sowohl unsere Gundremminger Bürgerinitiative FORUM, wie auch der Bund Naturschutz im Kreis Augsburg haben bei dem hiesigen Abgeordneten Markus Ferber geworben, dass er für eine Sanierung stimmt. Markus Ferber ist zugleich CSU-Vorsitzender Schwabens und Sprecher der CSU-Europaabgeordneten. Leider hat es diesmal noch nicht gewirkt.

Nachdem Herr Ferber auf unsere Anfrage hin keinen Gesprächstermin für uns hatte, haben wir zu sechs UmweltschützerInnen eine öffentliche Veranstaltung der CSU mit ihm am 18.7. in Königsbrunn besucht. Dort haben wir ihm vorgehalten, dass er im Parlament gegen den Klimaschutz und für die Kohlekraft gestimmt hat. Er hat dann gesagt, das sei alles nicht so einfach.

Daraufhin habe ich ihm untenstehendes Mail gesandt.


Herrn

Markus Ferber MdEP

Bobingen

Guten Tag Herr Abgeordneter Ferber,

es war aufschlussreich, gestern Abend Ihnen in Königsbrunn zuzuhören. Und schätzungsweise 80 – 90 Prozent Ihrer Aussagen zu Europa stimme ich persönlich zu. Wir waren zu sechst vom Bund Naturschutz gekommen, um Sie auf den Klimaschutz anzusprechen. Und um Ihnen vorzuhalten, dass Sie jetzt zwei Mal im Europaparlament gegen die dringend notwendige Sanierung des Emissionshandels gestimmt haben.

Ist unsere im Anhang befindliche Abstimmungsliste Ihrer Kenntnis nach denn nicht korrekt?

Unserer Ansicht nach hat der Emissionshandel leider noch nicht die notwendigen Fortschritte gebracht. Der Preisverfall ist auf die tiefe Produktionskrise in einigen Ländern Europas wie auch auf unsere Erfolge mit dem guten Ausbau der Erneuerbaren Energien zurückzuführen. Insbesondere ist er aber das Resultat von einer Ausgabe von viel zu vielen Emissionszertifikaten im Jahr 2005. Es wurden bei Einführung des Emissionshandels auf Druck der Lobby viel mehr Zertifikate ausgegeben als es nach Klimaschutzgesichtspunkten sinnvoll gewesen wäre. Der Umweltsachverständigenrat der Bundesregierung hat darauf im März 2004 in seltener Eindringlichkeit hingewiesen. Leider umsonst.

Eingriffe in den Markt, um den Emissionshandel zu sanieren, sind unserer Meinung nach nicht systemwidrig! Als gelernter Bankkaufmann und studierter Ökonom weise ich auf die Offenmarktpolitik als Instrument der Geldpolitik der Bundesbank bzw. EZB hin. Durch Kaufen oder Verkaufen von festverzinslichen Wertpapieren steuern die Zentralbanken die Zinsen und die Liquidität. Vergleichbare Interventionen sind zur Wiedergewinnung der Funktionsfähigkeit des Emissionshandels notwendig!

Denn beispielsweise sind im letzten Jahr in Deutschland die CO2-Emissionen wieder gestiegen. Die Klimawissenschaftler sind sich zu über 95 % einig, dass der weitere Anstieg des CO2-Gehalts unserer Atmosphäre katastrophale Folgen haben wird: Die Meeresspiegel steigen und Küstenregionen, wo heute hunderte Millionen Menschen leben, werden in einigen Jahrzehnten unbewohnbar, schadensreiche Starkregen und Fluten werden häufiger, Dürre- und Hitzeperioden schlimmer. Möglicherweise werden auch einige Stürme noch heftiger.

Wenn wir als hoch entwickeltes Land nicht unsere Technik und unsere politische Vernunft einsetzen, um diese Entwicklung aufzuhalten, wer dann?! Und wir emittieren heute pro Einwohner erheblich mehr CO2 als das gestern mehrfach erwähnte China. Es ist wichtig in den großen Ländern China und USA die Emissionen zu verringern und es ist gut, wenn Deutschland und die EU ihr technisches Können und ihr politisches Verantwortungsbewusstsein einsetzen!

Noch zwei Detailpunkte und Fragen:

1. Auf meine Aussage hin, dass in Deutschland die klimaschädlichen Braunkohlekraftwerke jetzt so stark liefen wie fast nie zuvor und dass dies maßgeblich dadurch gefördert würde, dass die CO2-Zertifikate nicht 30 und mehr €/To sondern aktuell nur noch 4 €/To kosten, antworteten Sie: Der starke Betrieb der Braunkohlekraftwerke hat doch andere Gründe.
Welche meinen Sie?

2. Benchmark

Bisher bekamen die großen Emittenten ja die CO2-Zertifikate weitgehend kostenlos. Jetzt bekommen sie diese nur, wenn sie die umweltmäßig beste verfügbare Technik einsetzen. Ich verstehe nicht, warum Sie, Herr Abgeordneter Ferber, meinen, dass dadurch die stromintensiven Landkreisfabriken SGL-Carbon oder Lechstahlwerke einen wichtigen Nachteil hätten.

Wie begründen Sie Ihre Meinung?

Der Bund Naturschutz als größter Umweltverband tritt wie auch alle anderen Umweltverbände für eine Sanierung des EU-Emissionshandels ein. Wir bitten Sie um Antwort auf die gestellten Fragen und insbesondere um Ihren Einsatz und Ihre Stimme für den Klimaschutz.

Sonnige Grüße!

Raimund Kamm

Bund Naturschutz Orts- + Kreisgruppe Augsburg

Vorstandsmitglied, Energiebeauftragter der BN-Kreisgruppe Augsburg www.bund-naturschutz-augsburg.de

pr.: Luitpoldstraße 26, 86157 Augsburg

T. 0821-541936           Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Ortsgruppe Augsburg des Bund Naturschutz hat rund 1800 Mitglieder

www.bund-naturschutz-augsburg.de/content.php?id=13www.bn-augsburg.de/content.php?id=13

und gehört zur rund 5000 Mitglieder zählenden Kreisgruppe Augsburg

 


 

6.6.2013

Neue Nachricht von Raimund Kamm:

Photovoltaik-Spitzenleistung -

Heute neuer Weltrekord

http://www.sma.de/unternehmen/pv-leistung-in-deutschland.html

Noch nie zuvor wurde in einem Land unserer Erde so viel Strom mit Solaranlagen erzeugt. Da diese SMA-Hochrechnung vom Anlagenbestand vom 28.2. ausgeht, war in Wirklichkeit die PV-Leistung sogar noch etwas höher.

So viel Strom haben die Atomanlagen in Deutschland nie erzeugt.

Wenn wir mit dem Solarausbau fortfahren, beim Ausbau der Windkraft insbesondere in Süddeutschland „Gas geben“, unsere Stromnetze für diese dezentrale Erzeugung des Stroms umbauen, mit moderner Verbrauchssteuerung („Lastmanagement“) die Stromverbraucher dazu bringen, ihren Verbrauch etwas an das Angebot der zu Grenzkosten nahe Null anbietenden Solar- und Windkraftwerke anzupassen und auch weiter die Speicheroptionen entwickeln, können wir gut annähernd 100 % EE-Strom ab 2030 erreichen.

Raimund Kamm (Diplomökonom)

25. April 2013 Die Wende – Energie in Bürgerhand - Kampagnen-Kurzvorstellung

siehe unten den pdf-Anhang


 12.4.13 Strompreise fallen auf Rekordtief - erstmals unter 4 Cent

Von Raimund Kamm, dem Energiebeauftragten unserer Kreisgruppe:

Liebe Engagierte für die Energiewende!

http://www.iwr.de/

Strompreise fallen auf Rekordtief - erstmals unter 4 Cent

Münster - Die Talfahrt der deutschen Strompreise an der Börse hält weiter an. Erstmals wurde jetzt am Terminmarkt die Marke von 4 Cent pro Kilowattstunde (kWh) nach unten durchbrochen, teilte das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster mit. Großabnehmer und die Industrie bezahlten gestern für Grundlaststrom, den sie im Jahr 2015 geliefert bekommen, nur noch 3,99 Cent pro kWh. Auch der Future-Preis für das Jahr 2016 notierte mit 3,998 Cent auf dem tiefsten Stand seit Januar 2005. Der Grund für den Preisverfall ist ein deutliches Überangebot an Strom, trotz der acht abgeschalteten Atomkraftwerke. Auch die Stilllegung der nächsten Atomkraftwerke im Jahr 2015 (Grafenrheinfeld) und 2017 (Gundremmingen B) ist bereits eingepreist, so das IWR.

Verbraucher subventionieren Großabnehmer
"Die Stromversorger haben das Ausbautempo der erneuerbaren Energien völlig unterschätzt und überschwemmen den Markt zusätzlich mit neuen Kohlekraftwerken", sagte IWR-Direktor Dr. Norbert Allnoch. Die sinkenden Börsen-Strompreise führen paradoxerweise dazu, dass die Strompreise für die Verbraucher weiter steigen. Letztendlich fördern die Stromverbraucher indirekt die niedrigen Strompreise an der Börse für die Großabnehmer über eine höhere EEG-Umlage, so das IWR.

Strombörse: Spotmarkt und Terminmarkt
Strom wird an der Strombörse in zwei Marktsegmenten gehandelt, dem Spotmarkt und dem Terminmarkt. In beiden Marktsegmenten ist zu beobachten, dass die Strompreise sinken. Die hier genannten Preise beziehen sich auf den Terminmarkt. Dort werden künftige Stromkontingente für die nächsten Jahre gehandelt (z.B. die gesamte Jahreslieferung von Grundlaststrom für ein Unternehmen). Am Spotmarkt (Tagespreise) hingegen werden kurzfristige Strommarktkontrakte gehandelt, die am selben bzw. am nächsten Tag geliefert werden (Intraday- bzw. Day-Ahead-Handel).

Weitere Informationen und Meldungen zum Thema:
Energiewirtschaft sorgt sich um langfristigen Kraftwerks-Ausbau
Deutscher Börsen-Strom 32 Prozent günstiger als französischer
IWR-Presseinfos zu Verbraucher- und Börsen-Strompreisen
Aktuelle Veranstaltungen aus der Stromwirtschaft
© IWR, 2013

Sonnige (zur Stunde erzeugen wir in Deutschland etwa 11 GW FV- und 9 GW Windstrom und 9 GW Atomstrom) Grüße aus Augsburg!


 

 2.2.2013

Pressemitteilung der KettenreAktion

EEG Bündnis Bayern fordert die Bayerische Staatsregierung zur Verteidigung des EEG auf.

Das EEG Bündnis Bayern ruft zum Widerstand gegen die Vorschläge von Bundesumweltminister Altmaier zum Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) auf.

Das Bündnis wird nicht zulassen, dass das EEG zerschlagen wird, dass die Erneuerbaren Energien in Bayern gestoppt werden und der Atomausstieg zu Fall gebracht wird.

Die gesamte Argumentation findet Ihr in der anhängenden pdf-Datei " EG Bündnis Bayern fordert die Bayerische Staatsregierung zur Verteidigung des EEG auf"  ganz unten auf der Energieseite.

 


31.1.2013

Raimund Kamm schickte heute diese Nachricht:

Seit Tagen bläst der Wind über Mitteleuropa. Und da wir Windkraftanlagen mit rd. 31 GW (31 Millionen Kilowatt) Leistung in Deutschland errichtet haben, gewinnen wir jetzt Stunde für Stunde um 20 Millionen Kilowattstunden Windstrom. Insgesamt heute eine halbe Milliarde kWh. Ohne das Land mit Uranstaub, radioaktiven Gasen und Atommüll zu verseuchen und ohne klimaschädigendes CO 2 zu erzeugen.

Auch verringern die Erneuerbaren Energien, die wir Dank unserer Ökotechnik nutzen können, Jahr für Jahr mehr unsere Abhängigkeit von Ölscheichs, Gaszaren, Kohlebaronen und Urandealern. Verringern so auch Kriegsgefahren. Ein gutes Gefühl!

Deutschland ist Dank seiner Ökotechnik auf einem guten Weg! Und um die hunderttausend Menschen verdienen in Deutschlands Windbranche ihr Geld. Zugleich profitieren Anlagenbesitzer, Grundstückseigner wie auch Kommunen  von den Zinsen, den Pachten und der Gewerbesteuer.

So etwas macht Mut! Gerade auch in diesen Tagen, wo wieder einmal ein Bundesumweltminister mit nicht nur heuchlerischen sondern verlogenen Argumenten versucht, den Ausbau von Solar- und Windanlagen kaputt zu machen. Er tut so, als wenn er die Verbraucher vor zu hohen Strompreisen schützen wolle.

Dabei hat erst Ende 2012 die Bundesregierung mit neuen Privilegien den Bau von Seewindanlagen durch die Konzerne gefördert. Diese Anlagen bekommen in den ersten Jahren 19 (!) Cent je Kilowattstunde und verteuern so die EEG-Kosten. Diese Anlagen bekommen zudem zu Lasten unserer Netzentgelte den Stromanschluss gelegt. Bei den gerade in Zöschingen gebauten Windkraftanlagen hingegen gehört der Stromanschluss vernünftigerweise zu den Baukosten und muss aus der Vergütung von gut 9 ct/kWh bezahlt werden. Und dann hat die Bundesregierung noch oben drauf den Seewindanlagen zugesichert, dass bei Nicht-Fertigwerden oder Störung des Stromanschlusses die Betreiber dennoch den gar nicht gelieferten Strom weitgehend bezahlt bekommen. Wenn die Leitung einer WKA an Land gestört ist, bekommt der Anlagenbetreiber zurecht nichts bezahlt. Das ist sein Unternehmerrisiko.

Herr Altmaiers Bundesregierung hat auch in 2012 immer mehr Firmen (von der Augsburger Straßenbahn bis zum Braunkohlebagger) von der EEG-Umlage befreit und deren Anteil auf uns umgelegt. Und jetzt ruft der Dieb: Haltet den Dieb.


 27.1.2013

Strom aus Deutschland

Der hierabgebildete nicht mehr brandneue aber noch immer aktuelle Artikel aus der TAZ vom 10.1.13 bringt wichtige Argumente in der Auseinandersetzung um die Energiewende und die angebliche Gefahr einer Stromlücke in Deutschland.

Besser lesbar: Artikel mit linker Maustaste anklicken, dann strg++


4.11.2012 - Raimund Kamm schickte heute diese Nachricht:

Deutscher Erfolg: Erneuerbare Energien ersparen Importe von 6 Milliarden Euro

 Die Agentur für Erneuerbare Energien hat jetzt beachtliche Zahlen veröffentlicht. :

Deutschland hat 2011 über 81 Milliarden Euro für die Importe von Gas, Kohle, Öl und Uran ausgegeben. Wenn wir nicht die Erneuerbaren Energien nutzten, hätten wir 6 Milliarden Euro mehr ins Ausland an die Gaszaren, Kohlebarone, Ölscheichs und Urandealer zahlen müssen.

1.11.12  www.unendlich-viel-energie.de/de/detailansicht/article/4/energiewende-laesst-importabhaengigkeit-sinken-erneuerbare-vermeiden-mehr-als-6-milliarden-euro-ene.html

Energiewende lässt Importabhängigkeit sinken: Erneuerbare vermeiden mehr als 6 Milliarden Euro Energieimporte

Deutschland konnte im Jahr 2011 dank der Erneuerbaren Energien auf den Import von fossilen Energieträgern im Wert von 6,02 Milliarden Euro verzichten. Je mehr Energie im Inland aus regenerativen Quellen erzeugt wird, desto weniger fossile Energieträger müssen importiert werden. Die Einsparungen durch Erneuerbare waren im Vergleich zum Vorjahr um 220 Millionen Euro höher. Das geht aus einer vom Bundesumweltministerium geförderten Studie hervor, ...

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen hat ermittelt, dass 2010 rund 82 Prozent des Erdgases, 98 Prozent des Rohöls und 77 Prozent der Steinkohle aus dem Ausland stammten. Uran wird sogar zu 100 Prozent importiert. ...

Laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) kostete 2011 eine Tonne importiertes Rohöl im Jahresdurchschnitt 593 Euro. Ein Wert, der den bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2008 von 484 Euro je Tonne deutlich überstieg. Im August 2012 lag der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze schon bei rund 666 Euro und damit 14 Prozent über dem Preis des Vorjahresmonats, so das Bafa. Insgesamt gab Deutschland im Jahr 2011 für den Import fossiler Energiequellen 81,2 Milliarden Euro aus. Tendenz steigend. ...

Doppelt gut? Auf unserer BI-Homepage steht dies schon seit August 12 Jwww.atommuell-lager.de/informationen/10_EE_staerkt_RegionalWirtschaft.pdf

Jetzt zur Stunde mit dem höchsten Tagesstromverbrauch erzeugen in unserem Land die Windanlagen 4 GW (4 Millionen kW) und die Solaranlagen fast 7 GW Strom.

Deutschland ist hier auf einem guten Weg.


1.10.2012 - Europas Atomkraftwerke sind nicht sicher genug

Raimund Kamm schickte gestern diese Nachricht, die heute auch im Rundfunk verbreitet wurde:

Gestern wurde ich wieder mal auf die schon vor zwölf Jahren erschienene Umweltstudie 2000 des Sachverständigenrats der Bundesregierung hingewiesen.

Im am 10. März 2000 veröffentlichten Umweltgutachten 2000 des Sachverständigenrates, der ausschließlich aus von der der Kohl-Regierung berufenen Wissenschaftlern zusammengesetzt war, wurde festgestellt: „Der Umweltrat hält aufgrund der Charakteristiken bestrahlter Brennelemente und der darin begründeten, in weiten Teilen ungelösten Entsorgungs­probleme eine weitere Nutzung der Atomenergie für nicht verantwortbar.“

Heute steht in der Welt der nachstehende Artikel:

30.9.12  www.welt.de/politik/ausland/article109550267/Europas-Atomkraftwerke-sind-nicht-sicher-genug.html

Schwere Mängel

Europas Atomkraftwerke sind nicht sicher genug

Europäische Atomkraftwerke weisen erschreckende Sicherheitsmängel auf. Das belegen umfangreiche Stresstests. Französische AKW schneiden besonders schlecht ab – aber auch deutsche AKW sind betroffen. Von Stefanie Bolzen

  Das französische Atomkraftwerk Fessenheim direkt am Rhein: Das besonders pannenanfällige AKW wird bis Ende 2016 für stillgelegt. Es bekam in der verlängerten Testphase Expertenbesuch

Die Europäische Kommission hat bei der Überprüfung europäischer Atomkraftwerke (Link: http://www.welt.de/themen/atomkraftwerke/ ) schwere Mängel festgestellt. Nach dem Atomunfall von Tschernobyl 1986 hätten die EU-Staaten dringende Sicherheitsmaßnahmen vereinbart. "Auch Jahrzehnte später steht deren Umsetzung in einigen Mitgliedsländern noch immer aus."

Die Sicherheitsstandards von Europas Nuklearanlagen weisen große Unterschiede auf. "Hunderte technische Verbesserungsmaßnahmen" seien identifiziert worden, "praktisch alle Anlagen bedürfen verbesserter Sicherheitsmaßnahmen". Das ist das Abschlussergebnis der Stresstests, die die EU-Kommission nach dem Atom-Unglück im japanischen Fukushima im März 2011 (Link: http://www.welt.de/themen/fukushima/ ) durchführen ließ. Der Bericht liegt der "Welt" vor. Welche Kraftwerke konkret betroffen sind, wird erst später bekannt gegeben.

Bei deutschen AKW kritisiert Brüssel die auf den Anlagen selbst installierten Erdbeben-Warnsysteme als unzureichend. Auch seien die von der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA vorgeschriebenen Leitlinien bei schweren Unfällen nicht voll umgesetzt.

Der Vergleich der EU-weiten Mängelliste fällt vor allem für die französischen AKW schlecht aus. Bei ihnen stellten die Experten die meisten Kritikpunkte fest.

Große Unterschiede in den EU-Ländern

"In vier Reaktoren, die in zwei verschiedenen Ländern liegen, haben die Betreiber weniger als eine Stunde Zeit, um nach einem kompletten Stromausfall oder/und einem Ausfall der Kühlsysteme die Sicherheitssysteme wieder hochzufahren", heißt es in dem EU-Re­port weiter.

Zehn Reaktoren sind demzufolge noch immer nicht mit einer seismischen Messanlage ausgestattet, die vor einem Erdbeben warnen.

Zwischen den Sicherheitsstandards in den EU-Ländern herrschen zudem große Unterschiede. Nur vier EU-Länder "betreiben zusätzliche Sicherheitssysteme, die unabhängig vom normalen System in einer Zone installiert sind, die gut gegen äußere Einflüsse gesichert sind (zum Beispiel in Bunkersystemen)". Ein fünftes Land erwäge eine solche Einrichtung.

In der EU stehen in 14 Ländern Atomkraftwerke. Insgesamt zählt die Union 68 Nuklearanlagen mit 134 Reaktoren auf ihrem Territorium. "Mobiles Equipment, vor allem Dieselgeneratoren im Fall eines totalen Stromausfalls, äußerer Zwischenfälle oder einer schweren Unfallsituationen sind bereits in sieben Ländern vorhanden und werden in den meisten anderen installiert". Kommende Woche soll in Brüssel der Gesamtreport mit allen Details vorgestellt werden.

Kosten von bis zu 25 Milliarden Euro

Die EU-Kommission rechnet wegen der unzureichenden Sicherheitsausstattung mit hohen Nachrüstungskosten für die Betreiber. "Die Identifizierung von Hunderten notwendigen Sicherheitsverbesserungen für die existierenden Nuklearanlagen erfordern eine Gesamtinvestition zwischen zehn und 25 Milliarden Euro in den kommenden Jahren", lautet die Analyse.

Nach Fukushima hatte die EU-Kommission darauf gedrungen, Europas AKW einem umfassenden und vor allem glaubwürdigen Stresstest zu unterziehen. Umweltschützer kritisierten, dass die Prüfkriterien verwässert wurden. So zählten beispielsweise Terrorangriffe nicht zu den Testszenarien.

Energiekommissar Günther Oettinger traf bei den Vorbereitungen auf großen Widerstand insbesondere aus Frankreich und Großbritannien. Regierungen wie Betreiber wehrten sich gegen den Zutritt externer Experten zu den streng geschützten Anlagen.

Im vergangenen April kündigte Oettinger an, die eigentlich für Juni geplante Veröffentlichung der Ergebnisse auf den Herbst zu verschieben, weil die Überprüfungen völlig unzureichend abliefen. So waren bis zum Frühjahr erst 38 Reaktoren überprüft wurden. Sowohl in Frankreich als auch in Deutschland kamen nur vereinzelte Anlagen unter die Lupe.

Nur 24 der insgesamt 68 AKW überprüft

Auch für den Abschlussbericht wurden nur 24 der insgesamt 68 AKW überprüft. Die Kernkraftwerke Gundremmingen und Grafenrheinfeld wurden dabei nicht nur von nationalen Aufsehern, sondern auch von Experten aus anderen Mitgliedstaaten untersucht. Diese "peer review" soll den Standard der Stresstests sicherstellen.

Auch die umstrittenen Anlagen im tschechischen Temelin und im französischen Fessenheim, die zuvor nicht als Prüfstandort auftauchten, bekamen in der verlängerten Testphase Besuch von ausländischen Nuklearexperten.

Oettinger wird den Bericht kommenden Mittwoch in Brüssel vorstellen. Er will die geltende EU-Gesetzgebung für Nuklearsicherheit in den kommenden Monaten verschärfen, um einen besseren Zugriff auf die EU-weiten Standards zu haben.

Wir kämpfen für ein schnelles Abschalten aller Atomkraftwerke. Die gefährlichsten, wie die zwei Gundremminger Siedewasserreaktoren, zuerst.

 


 

12.9.2012 - Aluhütte freut sich über günstige Preise in Deutschland

In der aktuellen Diskussion über die Kosten der Energiewende für die Verbraucher ist der folgende Artikel von Bernward Janzing in der TAZ vom 6.9.2012 von einigem Interesse:

DONNERSTAG, 6. SEPTEMBER 2012 TAZ.DIE TAGESZEITUNG

Stromfresser herein!

Energiewende Aluhütte freut sich über günstige Preise in Deutschland - und fährt daher die Produktion hoch

FREIBURG taz \ Im ersten Moment klingt die Nachricht paradox, aber der Ausbau der Nutzung    erneuerbarer    Energien macht Deutsch-land für energieintensive Industrie offenbar attraktiv: Der Alukonzern Norsk Hydro will seine Produktion im Werk in Neuss im Jahr 2013 von 50000 auf 150.000 Ton-nen erhöhen. Dies werde möglich, weil man mit Vattenfall einen fünfjährigen Bezugsvertrag zu günstigen   Konditionen   habe   abschließen können, teilte das Unternehmen mit. Dieser Kontrakt umfasst eine jährliche Lieferung von 2,2 Milliarden Kilowattstunden - so viel, wie 600.000 Haus­alte im Jahr verbrauchen. Im Gegenzug soll eine Aluhütte des Konzerns in Australien geschlossen werden.

Allerdings knüpft der Alukonzern seine endgültige Entscheidung noch daran, dass er gemäß einer EU-Leitlinie Kompensation für die Kosten der CO,-Emissions-Rechte erhält. Mit seiner Mitteilung will der Konzern den Druck auf die Bundesregierung erhöhen, diese Kompensation zu gewähren.

Trotz dieser Beweggründe passt die Meldung so gar nicht zu den Szenarien, die Kritiker des deutschen Atomausstiegs in der Vergangenheit zeichneten. Nach

                  Den Eindruck, Profiteur der Energie­wende zu sein, will niemand erwecken

der Entscheidung hatten zum Beispiel EU-Energiekommissar Günther Oettinger wie auch der damalige Chef des Energiekon­zerns RWE, Jürgen Großmann, von einer drohenden Deindus-trialisierung gesprochen.

Heute jedoch zeigt ein Blick auf die Strommärkte, dass Deutschland die Abschaltung von acht Atomreaktoren gut verkraftet hat: Grundlaststrom für 2013 wird an der Leipziger Börse EEX seit Monaten für weniger als 50 Euro je Megawattstunde ge­handelt. Und auch für die Folge­jahre gehen die Marktakteure nicht von einer Stromverknap­pung aus.

Längst ist der Strom  im Groß­handel billiger als vor dem deut­schen Ausstiegsbeschluss. In den vergangenen fünf Jahren waren an der EEX mitunter Preise über 90 Euro je Megawattstunde be­zahlt worden. Zwar ist der gesun­kene Börsenstrompreis auch eine Folge gebremster wirt­schaftlicher Erwartungen, doch auch eine zweite Ursache ist un­verkennbar: Weil sich mit dem Ausbau erneuerbarer Energien das Angebot spürbar erhöht, drückt der Ökostrom den Bör­senpreis - das kommt nun den Unternehmen zugute.

Entscheidend dabei: Die ener­gieintensiven Unternehmen profitieren zwar vom gesunke­nen Börsenpreis, sind im Unter­schied zu den Privathaushalten aber von den Kosten des Öko-stroms weitgehend befreit. Eine Studie der Berliner Arepo Consult hatte im Februar die Ver­günstigungen taxiert, die der energieintensiven Industrie in Deutschland durch Nachlässe bei der Ökosteuer, bei den Umla­gen für erneuerbare Energien und Kraft-Wärme-Kopplung, bei den Netzentgelten und durch kostenlose Emissionszertifikate gewährt werden: über 9 Milliar­den Euro jährlich. So offen wie Norsk Hydro sprechen aber nur wenige Unternehmen über die attraktiven Standortbedingun­gen in Deutschland. Ein Sprecher des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) - dessen Mitglie­der sind oft große Energiever­braucher - sagte, ihm seien keine Unternehmen in der Branche be­kannt, die aufgrund gefallener Strompreise ihre Produktion ausweiten wollten. Den Ein­druck, Profiteur der Energiewen­de zu sein, will niemand erwe­cken. Schließlich sind die Be­günstigungen für die Industrie angesichts Preissteigerungen für Private zuletzt erheblich in die Kritik geraten.


 

 

12.9.2012

Der Energiebeauftragter der BN-Kreisgruppe Augsburg Raimund Kamm nimmt Stellung zur Rolle der Beleuchtung beim Ernergiesparen:

Endlich bietet unsere Lampentechnik bessere Produkte. Die bisherige Glühbirne setzt 95 % des Stroms in Wärme und nur 5 Prozent in Licht um.

Die Energiesparlampen, die im Prinzip kleine Neonröhren sind, verbrauchen erheblich weniger Strom, haben aber Nachteile. Gerade über das Quecksilber wurde viel diskutiert. Dabei wurden auch unsinnige Horrormeldungen verbreitet. Wir nutzen seit vielen Jahren diese Energiesparlampen und bringen beim Kauf neuer die verbrauchten in das Geschäft zurück. Eigentlich ganz einfach. Und dabei wissen wir, dass etwa 40 Prozent des Stromes in Deutschland durch Verbrennung von Kohle produziert wird. Und das in der Kohle immer auch etwas Quecksilber ist, das bei der Verbrennung weitgehend frei gesetzt wird. Die Energiesparlampen sparen Strom und somit auch Quecksilberfreisetzung. Und zwar mehr als in der Lampe selber enthalten ist. Wenn mir doch mal eine kaputt gehen sollte, würde ich zusammenfegen und lüften. Genauso wie bei einer Neonröhre oder früher bei einem Fieberthermometer mit Quecksilber.

Jetzt bin ich gespannt, wie sich die LED-Leuchten bewähren. Sie enthalten kein Quecksilber und verbrauchen noch weniger Strom. Und ihr Licht wird immer besser und der Preis niedriger.

 


 

4.8.2012 -  Für eine verantwortbare Energiepolitik!

Guten Tag Herr Stadtrat S.!

Vor ein paar Tagen im Buchladen habe ich fassungslos reagiert, als Sie wetterten, dass gerade die Photovoltaik nichts bringe, eine der schlimmsten Subventionen sei und das Geld nur bei den Chinesen lande.

Nachdem ich wenige Stunden zuvor im Regionalen Planungsverband Augsburg erlebt hatte, dass viele Bürgermeister die Windkraft wie ein abzuwehrendes Unheil betrachten, werde ich ungeduldiger, wenn ich bei Politikern so wenig Einsicht in die uns bedrohenden Gefahren und so wenig Wissen über unsere Energiewirtschaft erlebe.

Deswegen will ich hier noch Mal in neun Punkten die wichtigsten Fakten klarstellen und die Argumente gleich einem größeren Kreis von Mitbürgerinnen und Mitbürgern zur Verfügung stellen. Ihren Namen werde ich dabei anonymisieren.

 1.      Gefahr. Vor unserer Haustür hier in Schwaben läuft Deutschlands gefährlichstes Atomkraftwerk. Es besteht wie das Fukushima AKW aus veralteten und besonders riskanten Siedewasserreaktoren (SWR). Von einst neun SWR in Deutschland sind bereits sieben endgültig abgeschaltet. Nur noch die zwei Gundremminger SWR bedrohen uns.

In der Stadt Augsburg, wo Sie politisch Verantwortung tragen, und die in Hauptwindrichtung und nur 45 Kilometer vom AKW Gundremmingen entfernt liegt, gibt es nicht ein mal Katastrophenschutzpläne für den Fall eines großen Atomunfalls in Gundremmingen. Dass die AKW wegen der übergroßen Risiken von der Pflicht befreit sind, risikogerechte Haftpflichtversicherungen abzuschließen, zeigt, wie groß die Gefahr ist.

 2.      Atommüll. Vor fast 50 Jahren begann 1966 im Gundremminger Block A die große Atomstromerzeugung in Deutschland. Und mit der Spaltung der Uranatome und der damit unvermeidlich verbundenen Plutoniumerbrütung begann auch die große Atommüllproduktion. Rund 1.600.000 Kilogramm hochradioaktiver Müll sind bisher in Gundremmingen erzeugt worden. Aber noch kein Kilo ist entsorgt worden!

Alles nur zwischengelagert. Zum Abklingen der tödlichen Strahlung muss dieser Müll rund 1 Million Jahre sicher isoliert werden.

Es ist ein Verbrechen an unseren Nachkommen und der Schöpfung weiter diesen Todesmüll zu erzeugen! Und Verantwortung hierfür tragen insbesondere Politiker, die der Atomkraft den Weg bereitet haben und sogar heute angesichts des Atommülldesasters immer noch für die Atomkraft sprechen und unsere Auswege madig machen.

 3.      Erderwärmung. Auch die Erderwärmung, gefälliger formuliert der Klimawandel, bedrohen in den meisten Menschen noch nicht bewusstem Umfang die Lebensgrundlagen unserer Nachkommen. Bei uns spürt man im Alltag dies noch nicht. Aber die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: Die CO2-Konzentration in unserer Atmosphäre stieg mit der Verbrennung fossiler Energiestoffe von 280 ppm auf bald 400 ppm. Die durchschnittliche Temperatur der Erde kletterte um etwa 0,75 °Celsius. Als Folge wird eine Zunahme von Stürmen, Fluten, Hitzewellen, Dürren sowie ein Anstieg der Meere vorausgesagt. Und in einigen Jahrzehnten werden Küstenregionen, wo heute noch hunderte Millionen Menschen leben, unbewohnbar sein.

 4.      Verantwortbare Energiepolitik mit 3 x E. Deswegen arbeiten und streiten wir Gesundheits- und Umweltschützer für 3 x E: Mit Einsparen, Effizienz und Erneuerbaren Energien wollen wir die erderwärmende Freisetzung von Treibhausgasen und die supergefährliche Atomkraft überwinden.

 5.      Stromkonzerne und die ihnen verbundenen Politiker bekämpfen die Energiewende. Seit Jahrzehnten bekämpfen die durch viele Sonderrechte gepäppelten Energiekonzerne die neuen Energieunternehmen. Jahrzehntelang wurde den nicht zum Monopol gehörenden Unternehmen das Stromeinspeisen vergällt. Und auch heute noch erleben wir, wie EON, LEW & Co, den Solaranlagenbetreibern das Geschäft erschweren, um mehr mit ihren alten Atom- und Kohlekraftwerken verdienen zu können. Bis heute wirkt in manchen Köpfen die Verdummungskampagne der alten Stromkonzerne. Bezeichnend war im Sommer 1993 die freche Lüge von RWE & Co, die in großen Zeitungsanzeigen verbreitet wurde: >>Sonne, Wasser oder Wind können auch langfristig nicht mehr als 4 % unseres Strombedarfs decken.<<

  6.      Fortschrittsziel 25 % im Sommer 12 erreicht. Jetzt im Sommer 2012 decken wir bereits 25 % unseres Nettostromverbrauchs aus Erneuerbaren Energien (EE). Dank des persönlichen Einsatzes von Tausenden Unternehmern und Zigtausenden Umweltschützern wie auch Hunderttausenden Investoren können wir mit immer besserer Technik im Jahr 2020 bald die Hälfte unseres Stroms aus Biostoffen, Sonne, Wasser und Wind erzeugen.

 7.      Zukunftsfähige Stromversorgung. Wenn wir jetzt mit Lastmanagement - also der Steuerung flexibler Stromverbraucher (Kühlhäuser, Metallschmelzen, Futtermühlen …) nach Anfall von EE-Strom - intelligent anfangen, wenn wir unser Stromnetz nach den Erfordernissen von Solar- und Windkraft umbauen und wenn wir Stromspeicher (PSKW, lokale Akkus, power to gas, …) entwickeln und bauen, können wir in einer Generation uns annähernd zu 100 Prozent mit EE versorgen. Dann wäre die 4. Revolution gelungen und wir hätten eine zukunftsfähige Stromversorgung.

 8.      Kostet das nicht viel zu viel? Vor 18 Jahren tönten die Atom- und Kohlepropagandisten, dass die EE nur wenig zu unserer Stromversorgung beitragen könnten. Heute drohen sie mit Netzzusammenbrüchen und zig Milliarden Kosten.

 

Die Fakten.

Vor noch wenigen Jahren in 2006 kostete die Installation eines Kilowatts Photovoltaik (PV) 5.000 Euro. Und man musste Investoren für 20 Jahre feste Einspeisevergütungen – nach Größe der Anlagen gestaffelt – von rund 50 Cent je Kilowattstunde bieten. Heute neu ans Netz gehende Solaranlagen bekommen 20 Jahre lang (also kein „Inflationsausgleich“) eine feste Vergütung von 13 – 18 ct/kWh. Dank großartiger technischer Fortschritte ist die Einspeisevergütung also innerhalb von sechs Jahren um mehr als zwei Drittel gesunken.

Und der technische Fortschritt geht weiter und in wenigen Jahren werden wir Einspeisepreise von unter 10 ct/kWh haben. Da Gas, Kohle, Öl und Uran knapper und teurer werden und zudem immer mehr Folgekosten durch Gesundheits- und Umweltschäden verursachen, können nur die EE uns zukünftig stabile und sogar wieder sinkende Strompreise ermöglichen.

Ja, sinkende Preise werden in einigen Jahren dank PV möglich sein, weil dann abgeschriebene PV-Anlagen den Strom für wenige ct/kWh anbieten werden. Unsere Landwindkraftwerke, die von einigen wenigen Bürgern geradezu militant bekämpft werden, liefern den Strom für rd. 9 ct/kWh. Da dies klassische Maschinen sind, werden hier die Preise kaum mehr sinken.

 

 9.      Vorwurf: Mit dem EEG subventionieren wir nur China

Mit dieser manchmal sogar in der Wirtschaftswoche oder der WELT zu lesenden Aussage bauen die Gegner der Energiewende auf die Bildungsprobleme einer kleiner werdenden Schicht unserer Gesellschaft.

9.1.           Ziel: Immer mehr Strom aus umweltschonenden EE-Kraftwerken in Deutschland bereitzustellen.

Mit dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG), das übrigens das in der Zeit der Kohl/Genscher-Regierung beschlossene Stromeinspeisegesetz fortgeschrieben hat, soll der Aufbau einer umweltfreundlichen und sicheren Stromversorgung angereizt werden. Konkret der Bau von Biogas- und Biomassekraftwerken, von Solaranlagen und von Wasser- und Windkraftwerken. Das EEG war nicht als Industriepolitik zur Förderung von Herstellern dieser Anlagen gedacht. Dass in diesen Branchen etwa 300.000 Arbeitsplätze entstanden sind, ist jedoch eine sehr willkommene Nebenwirkung.

9.2.           Wer bekommt das Geld?

Machen wir ein einfaches Beispiel mit realistischen Zahlen für ein Kilowatt:

Es wird jetzt im Sommer 2012 eine mittelgroße PV-Anlage installiert. Dafür muss der Investor netto, also ohne MWSt, 1.700 Euro zahlen. Zwar wurden im Jahr 2011 in Deutschland Solarmodule für etwa 2.500 Megawatt (MW) produziert, aber nehmen wir an, das Solarmodul käme aus China und koste 500 – 700 €. Der Wechselrichter zur Umformung des Gleichstroms in den netztauglichen 50 Hz Wechselstrom koste 150 – 200 € und komme aus Deutschland, da bei diesen Produkten unser Land einen Weltmarktanteil von über 70 % hat. Für das Material für die Unterkonstruktion und Kabel setzen wir nochmal 100 – 200 € an. Für Planung, Handel und Installation fallen die übrigen Kosten von rund 800 € an.

Also: Selbst bei Verwendung eines „Chinesenmoduls“ fallen somit weit über die Hälfte der Wertschöpfung in Deutschland an.

Wenn man sich dann bewußt macht, dass deutscher Maschinenbau wie Roth & Rau, Centrotherm usw. weltweit die meisten Fabriken zur Herstellung von PV-Anlagen ausstatten, wird klar, wie dumm die Anti-PV-Hetze mit dem Vorwurf „Chinesen-Modul“ ist. Peinlich, wenn so etwas Leute sagen, die ihr Auto bzw. Motorrad aus Japan gekauft haben.

Übrigens ist das Ergebnis unserer sinnvollen weltweiten Verflechtungen, dass auch beim Kauf eines Audi (Motorenproduktion in Ungarn) oder BMW mehr als ein Drittel der Wertschöpfung im Ausland anfallen.

Eine andere Geschichte ist, dass offenbar China mit viel Industriepolitik versucht, seinen Solarfirmen eine Vormachtstellung auf dem Weltmarkt zu verschaffen. Ähnliches haben wir Deutschen im Automarkt gemacht. Gesondert zu betrachten ist auch, ob den aus hausgemachten Gründen wie eventuell auch wegen zu starker Förderung der chinesischen Konkurrenz in Schwierigkeiten geratenen deutschen PV-Herstellern im Einzelfall geholfen werden soll.

 

Zurück zum Beispiel

Wenn jetzt mit diesem für 1.700 € installierten Kilowatt PV im Jahr mit 1.000 Volllaststunden eben 1.000 kWh erzeugt und für 17,24 ct/kWh (10 – 40 kW Anlage) vergütet werden, werden rd. 172 € „geschöpft“. Nach Abzug von ca. 6 % Kosten für Versicherung und Betriebsführung verbleiben 162 €. Macht in 25 Jahren rund 4.000 € Wertschöpfung im Inland. Damit steigt die inländische Wertschöpfung auf etwa 300 Prozent der Investitionssumme.

„Chinesenmodule“ sind genauso wenig ein Argument gegen die Energiewende wie der Kauf eines japanischen Autos ein Argument gegen den Bau von Straßen ist.

Manche meiner Argumente kann man graduell anders bewerten. Aber insgesamt ist die Energiewende bitter nötig! Und insgesamt schreibt Deutschland mit der laut Meinungsumfragen von großen Teilen unserer Gesellschaft bejahten Energiewende eine Erfolgsgeschichte.

Sonnige Grüße!

Raimund Kamm  (Vorstand)

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26.1.2012 - Eckpunktepapier der BN-Kreisgruppe und der BN-Ortsgruppe Augsburg zur Augsburger Energieversorgung

Nicht mit Ratsbegehren taktieren sondern eine zukunftstaugliche Energieversorgung aufbauen

Augsburg atomfrei versorgen

  1. Das Wasserkraftwerk am Hochablaß naturverträglich und schön bauen. Beim Bau des Wasserkraftwerkes Hochablaß muss zum Schutz der Fische ein Abstand der Gitterstäbe von 10 mm statt 25 mm vorgesehen werden. Gerade am Hochablaß ist der sonst in der Stadt Augsburg vernachlässigte Lech ein Anziehungspunkt für die Bürger. Bauwerke hier müssen naturverträglich und schön sein! Den Bau eines neuen Lechkraftwerks zwischen Staustufe 23 und Hochab­laß lehnen wir hingegen entschieden ab. Der in diesem Bereich noch fließende Lech soll nicht aufgestaut sondern renaturiert werden! Das erfordern sowohl der Schutz vieler auf der Roten Liste stehenden kieslaichenden Fischarten und Kleinlebewesen wie auch die anzustrebende naturnahe Entwicklung des Lechs hier im Naturschutzgebiet.
  2. Nur noch atomfreien Strom in städtischen Gebäuden. Auch die Menschen in Augsburg werden bedroht durch das im benachbarten Gundremmingen betriebene Atomkraftwerk, das Deutschlands größtes und gefährlichstes AKW ist. Es ist nur 33 Kilometer von Augsburgs Stadtgrenze entfernt. Aus Gundremmingen droht außerdem Deutschlands größtes Atommüll-Lager, das ebenfalls unzulänglich gegen Terroranschläge geschützt ist.
  3. Höchste Zeit auch in Augsburg aus der Atomkraft auszusteigen! Die Stadt wird aufgefordert, für ihre eigenen Gebäude nur noch atomfreien Strom einzukaufen. Eventuelle Mehrkosten werden aufgebracht, indem das Ratsbegehren über den Bau eines Kraftwerks am Hochablaß nicht durchgeführt wird.
  4. Stadtwerke sollen mittelfristig nur noch atomfreien Strom einkaufen. Die Stadt wird aufgefordert, den Stadtwerken vorzugeben, möglichst bald nur noch atomfreien Strom einzukaufen.
  5. Energie sparen. Augsburg strebt eine Verringerung des städtischen und privaten Stromverbrauchs um 20 Prozent bis zum Jahr 2020 an. Handlungsfelder sind die Straßenbeleuchtung, die kommunalen Liegenschaften, die Heizungspumpen usw.
  6. Programm 0,5 Kilowatt Solaranlagen je Bürger. Um Augsburg in wenigen Jahren vollständig mit Strom aus Erneuerbaren Energien und Kraft-Wärmekopplungs-Anlagen versorgen zu können, wird bis zum Jahr 2015 ein Augsburger PV Programm verwirklicht. Je Bürger sollen 0,5 kW PV-Anlagen in Augsburg installiert werden; bevorzugt auf den Dächern. Die Stadt treibt dies durch vorbildliche Installationen auf städtischen Gebäuden, Informationsveranstaltungen und Dachbörsen voran. Im Jahr 2008 konnten wir lesen: Wissenschaftler der HS Osnabrück haben errechnet, dass die Dachflächen der Stadt genügen, um alle Haushalte mit Solarstrom zu versorgen. Augsburg ist mit mehr Solarstrahlung als Osnabrück gesegnet. Wir können gut auf unseren Dächern so viel PV-Strom erzeugen, wie Augsburgs Bürge/innen privat (ca. 450.000.000 kWh = 450 GWh oder 0,45 TWh) verbrauchen.
  7. 50 Windkraftanlagen. Augsburg baut auf Stadtgebiet und in den umliegenden Landkreisen etwa 50 Windkraftwerke. Jede soll 5 – 6 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Zur Finanzierung dieser rentierlichen Investition begibt die Stadt Augsburg zusammen mit den Stadtwerken eine Windstromanleihe. Gegebenenfalls beteiligt sich die Stadt auch an Energiegenossenschaften.

In echter Demokratie entscheiden die Bürger über die wichtigen Fragen,
in gespielter Demokratie entscheiden die Bürger über die weniger wichtigen Fragen.

Paul Reisbacher                                 
Vorsitzender der Kreisgruppe           

Dr. Eduard Belotti
Vorsitzender der Ortsgruppe

Raimund Kamm
Energiebeauftragter, Vorstandsmitglied


Exkursion am Lech mit Naturschutzexperten

Am Samstag den 19. Juni fand am Lech eine Exkursion statt, in der man der Fragestellung "Kraftwerk oder Renaturierung" vor Ort näher kam.

Download (ganz unten): Pressemitteilung "Kraftwerk oder Renaturierung"


Neue Zahlen zur Stromlücken-Lüge der Atomkraftbefürworterl

Stromüberschuss auf Rekordhöhe - Neue Handelszahlen widersprechen der Stromlücken-Lüge

Nach jetzt veröffentlichten Zahlen hat Deutschland im ersten Vierteljahr 2010 doppelt so viel Strom exportiert wie importiert. Allein der Ausfuhrüberschuss war größer als die Gesamtproduktion der sieben alten deutschen Atomreaktoren Neckarwestheim I (1976), Biblis A (1974), Biblis B (1976), Brunsbüttel (1976), Isar 1 (1977), Unterweser (1978) und Krümmel (1983).

Deutschland importiert und exportiert schon immer viel Strom. Mal bieten die Österreicher viel Wasserkraftstrom und im Winter kaufen sie Atom- und Kohlestrom von den Nachbarn, meistens suchen die Italiener französischen Atomstrom, der häufig über Deutschland und dann Österreich oder die Schweiz nach Italien fließt und dabei die deutsche Stromhandelsbilanz aufbläht. Und fast immer haben die Deutschen Strom im Überfluss.

Aufschlussreich ist der Saldo von Stromexporten minus Stromimporten. Noch in den 1990er Jahren waren Deutschlands Stromein- und –ausfuhren ausgeglichen. In manchen Jahren ein kleines Plus - z.B. 1992 ein Ausfuhrüberschuss von 5,3 Milliarden Kilowattstunden, auch Terawattstunden, TWh, genannt- und in anderen Jahren ein kleines Minus - z.B. 1995 ein Einfuhrüberschuss von 4,8 TWh.

Mit dem Ausbau der Windkraftwerke, der Biogas- und Photovoltaikanlagen stieg Deutschlands Stromexportüberschuss: Im Jahr 2005 schon 8,5 TWh, 2007 bereits 19,1 TWh und im Jahr 2009 dann 14,3 TWh.

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen der Verbände der deutschen Energiewirtschaft hat gerade einen Bericht zum Energieverbrauch im 1. Quartal 2010 veröffentlicht. www.ag-energiebilanzen.de/viewpage.php?idpage=118 . Die Zahlen der AG zeigen für das erste Vierteljahr 2010 Rekordwerte: 9 Milliarden Kilowattstunden, also 9 TWh, wurden importiert und 18 TWh exportiert. Nie zuvor hat Deutschland in nur einem Vierteljahr einen Stromexportüberschuss von 9 TWh erzielt.

Rechnerisch wurde somit die Produktion von sieben großen und besonders gefährlichen alten Atomreaktoren für den Ausfuhrüberschuss exportiert. Diese Zahlen zeigen: Deutschland hat keine Stromlücke sondern einen wachsenden Stromüberschuss. Das Abschalten der Alt-AKW ist aus Sicherheitsgründen und wegen der ungelösten Atommüllentsorgung dringend notwendig! Die aktuellen Handelszahlen zeigen, dass dies nicht einmal die deutsche Stromversorgung beeinträchtigt.

Und wir können es noch viel besser. So weist das Bundesumweltamt darauf hin, dass wir schnell jährlich 110 TWh sparen können allein mit Hochwirkungsgradmotoren mit lastabhängiger Drehzahlreglung, Unterbindung der Leerlaufverluste, Top-Runner-Programm usw. Wenn wir endlich die von den Verschwendungsinteressierten blockierten Effizienzmöglichkeiten nutzen und die Erneuerbaren Energien vernünftig weiter ausbauen, können wir schnell die gefährlichen und ohne Entsorgung laufenden Atomkraftwerke abschalten sowie Zug um Zug auch die klimavergiftenden Kohlekraftwerke stilllegen.


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Unser Lech!

Hier ein aktueller Presseartikel und eine Pressemitteilung zum aktuellen Stand.

Nach wie vor werden Unterschriften gesammelt, damit der Lech renaturiert wird.

Besuchen Sie uns doch während der Geschäftszeiten im Büro des Bund Naturschutz. Dort liegen Unterschriftenlisten für Sie bereit!

Presseartikel hier downloaden!
100608_AZ_Kraftwerk_wird_zum_Testfall.pdf (PDF:221k)

Download (ganz unten): Pressemitteilung der Lechallianz


Mehr Leben für den Lech- Unterschriften-Aktion

Für eine Renaturierung des Augsburger Lechs im Gebiet des Naturschutzgebiets Augsburger Stadtwald zwischen Staustufe 23 und Hochablass setzt sich die Lechallianz mit einer Unterschriften-Aktion ein.

Helfen Sie mit und unterschreiben Sie in der Geschäftsstelle des BN oder holen Sie sich die Liste mit einem Mausklick (siehe unten) und sammeln Sie zusammen mit uns Unterschriften für diese Aktion.

Download (ganz unten): Unterschriftenliste "Mehr Leben für den Lech"


Energeisparlampen

Der Bund der Energieverbraucher rät:
www.energieverbraucher.de

3 Glüh- durch Sparlampen ersetzen...

Ersetzen Sie 3 Glühbirnen, die bei Ihnen am längsten einschaltet sind, durch 3 Energie-sparlampen. Es gibt ein großes Angebot verschiedenster Sparlampen. Beachten Sie aber bei der Auswahl, dass normale, stabförmige Energiesparlampen das meiste Licht zur Seite abstrahlen. Soll es auch unter der Lampe schön hell sein, sind Sparlampen in Kugel- oder Wendelform nötig, damit man nach dem Austausch nicht im Dämmerlicht sitzt. Dieser Tipp spart 40 Euro pro Jahr !

Die genannte Einsparung errechnet sich übrigens folgendermaßen: Wenn Sie drei Glühlampen mit 75 Watt gegen 15 Watt Sparlampen austauschen, wird es im Raum sogar eher heller als dunkler. Bei täglich drei Stunden Brenndauer und einem Strompreis von 18 Cent ergeben sich so 35 Euro pro Jahr (3 x (75 - 15) W x 3 Stunden je Tag x 365 Tage pro Jahr x 0,001 kW pro W x 0,18 Euro pro kWh).

Nach Austausch im Dämmerlicht?

Kennen Sie das? Sie tauschten eine Glühlampe gegen eine angeblich gleich helle Sparlampe aus und schalteten hoffnungsfroh das Licht ein. Aber die Sparlampen schaffte nur ein Dämmerlicht, kaum hell genug zum Lesen. Woran liegt das?

Glühlampen strahlen Ihr Licht in fast alle Richtungen gleichmäßig ab, wie auf dem Diagramm rechts zu sehen ist. Klassische Sparlampen in Stabform dagegen strahlen Ihr Licht fast nur zur Seite ab. Nach unten geben sie kaum Licht ab. Will man es dort zum Lesen hell haben, hätte man also eine Sparlampe in Wendelform gebraucht. Mit etwas Erfahrung lernt man schnell, welche Sparlampen für welche Beleuchtungszwecke geeignet sind. Die Auswahl ist riesig. R.K.


Kernkraftwerk Gundremmingen

  1. Kernkraftwerk Gundremmingen - Deutschlands größtes AKW
    In unserer Nachbarschaft steht das AKW Gundremmingen (LK Günzburg). Es ist Deutschlands größtes Atomkraftwerk und Deutschlands stärkste Maschine. 2 Blöcke a 1344 MW (= 1.344.000 KW = 1.828.000 PS) produzieren durchschnittlich je 10 Mrd. Kilowattstunden Strom pro Jahr. Die zwei Blöcke B u. C sind Siedewasserreaktoren (nur ein Hauptkreislauf - statt zwei Hauptkreisläufen in den moderneren Druckwasserreaktoren). Jeder Block hat 784 Brennelemente (BE). Ein BE enthält rd. 174 Kilogramm Uran und besteht aus 100 (10 x 10) Brennstäben.
  2. Das AKW Gundremmingen produziert täglich tödlichen Atommüll
    Jeden Tag macht jeder Block etwa 85 Kilogramm höchststrahlenden Atommüll. Darin sind rund 0,85 kg Plutonium enthalten. Plutonium existiert natürlicherweise praktisch nicht auf der Erde. 1 Millionstel Gramm eingeatmet, löst wahrscheinlich schon Lungenkrebs aus. Der Atommüll muß auch noch in 100.000 Jahren (zum Vergleich: Christi Geburt war vor 2000 Jahren) sicher von Pflanzen, Tieren und Menschen abgeschirmt sein. Und Plutonium ist der Rohstoff für die Atombomben: mit 4 - 6 kg Plutonium kann eine einfache Atombombe hergestellt werden. Wer sich das klar macht, muß sich überlegen, wie eine verantwortbare Energiepolitik aussehen kann:
  3. Die Verantwortbare Energiepolitik mit dreimal E
    Energieverschwendung stoppen!
    z.B.: keine Stromheizungen, sparsame Straßenbeleuchtung, wenig Wäschetrockner, Verbot von Leerlauf bei elektrischen Geräten und weniger Stand by nach der Regel "Aus ist Aus!"
    Energie effizient nutzen!
    z. B. stromsparende Geräte, Kraft-Wärme-Koppelung, GuD-Kraftwerke)
    Erneuerbare Energien ausbauen
    z. B. Solar, Biomasse, Wind...
    Mit Einsatz in diesen drei Feldern können wir schnell aus der Atomenergie aussteigen und zugleich die Klimavergiftung stoppen. Das ist eine Verantwortbare Energiepolitik - gerade auch in und für Bayern, Deutschland und unsere Erde! R.K.

Enegiesparen kommt an erster Stelle, Solar hat zweite Priorität

Häufig fragt man: Sollen wir nun atomar oder solar oder doch wieder fossil unseren Strom erzeugen? - Diese Fragestellung übersieht, daß die größte "Energiequelle" das Energiesparen ist.

Deutschlandweit entfallen über 10 Prozent des Stromverbrauchs in den Privathaushalten auf diese Leerlauf- oder stand by Verschwendungen. Aufaddiert sind dies etwa 21 TWh und 3 Milliarden Euro. Wir fordern deshalb die gesetzliche Vorschrift: AUS IST AUS!

  1. Aus ist Aus damit jedes ausgeschaltete Gerät tatsächlich keinen Strom mehr verbraucht
  2. Alle zu kaufenden Elektrogeräte brauchen "Benchmarken". Gehört dieses Gerät in seiner Leistungsklasse im Energieverbrauch zum besten, zum mittleren oder zum schlechtesten Drittel?
  3. Durch das schnell erforderliche Abschalten der Kernkraftwerke steigt erst mal der klimaschädliche CO2- Ausstoß von Kohle- und Gaskraftwerken. Auch deshalb muß bei der Hauswärmedämmung und -heizung sowie im Verkehr der Energieverbrauch kräftig verringert werden. Mit einem Tempolimit von z.B. 120 auf der Autobahn können wir viel Energie sparen und jährlich einige hundert Menschenleben retten. R.K

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (100608_AZ_Kraftwerk_wird_zum_Testfall.pdf)Pressemitteilung "Kraftwerk oder Renaturierung"[Pressemitteilung "Kraftwerk oder Renaturierung"]221 kB
Diese Datei herunterladen (Die Wende – Energie in Bürgerhand.pdf)Die Wende – Energie in Bürgerhand.pdf[ ]858 kB
Diese Datei herunterladen (EEG Bündnis Bayern fordert Staatsregierung zur Verteidigung des EEG auf.pdf)EEG Bündnis Bayern fordert Staatsregierung zur Verteidigung des EEG auf.pdf[ ]203 kB
Diese Datei herunterladen (FORUM Pressemitteilungen.pdf)FORUM Pressemitteilungen.pdf[ ]181 kB
Diese Datei herunterladen (OffenerBriefanMdL-CSU14.1.14.pdf)OffenerBriefanMdL-CSU14.1.14.pdf[ ]122 kB
Diese Datei herunterladen (PM_FA_21_10_Lech_AK_Artenschutz_19062010.pdf)Pressemitteilung der Lechallianz[Pressemitteilung der Lechallianz]104 kB
Diese Datei herunterladen (Unterschriftenliste_Lech_2010.pdf)Unterschriftenliste "Mehr Leben für den Lech"[Unterschriftenliste "Mehr Leben für den Lech"]369 kB

Ortsgruppe Diedorf

Ansprechpartner

Maria Elisabeth Bühler
Hopfengartenstr. 2
86420 Diedorf-Anhausen
Telefon: 08238/4377                                                                                                             Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Veranstaltungskalender  2014

Februar         24.      Gefährdete und geschützte Moose, Karl Offner

März               15.      Flursäuberung mit Jugendgruppe Biburg

                   19.      Kreis- und Ortsgruppentreffen Buchloe Stadthotel

                   25.      Wirtschaftswachstum um jeden Preis? Richard Mergner BN

                                   Kreisgruppe im Zeughaus um 19.00 Uhr

                   27.      Versammlung OG Diedorf Gaststätte Fendt 19.30 Uhr  

April         5.-13.      AFA Frühjahrsausstellung „Die Wiese“ Standbetreuung 

Mai                10.      Orchideen Wanderung zur Kissinger Heide 14.30 – 16.00

                                   NANU Programm OG Diedorf  mit Karl-Heinz Ulrich

Juni               20.      Fledermäuse - beobachten der Kinderstube

                                   Horgau am Bahnhof 2 um 21 – 22 Uhr

Juli                             Schlauchbootfahrt am Autobahnsee

                  26.      Waldameisen-Sommer OG Diedorf Treffpunkt Bhf 14-16Uhr

August          26.      Ferienprogramm Töpfern


Veranstaltungskalender  2013

 

Freitag, 11. Januar         20.00 Uhr,  Bürgerhaus Margertshausen

      Vortrag: Möglichkeiten der Gewässerentwicklung am Beispiel der Schmutter -                                 Referentin: Marion Widmann, Wasserwirtschaftsamt Donauwörth

Freitag, 22. Februar        20.00 Uhr, Sportheim Gessertshausen

      Diavortrag:  Heimische Orchideen – Biologie, Gefährdung und Schutz   -                                      Referent: Johannes Enzler, Bund Naturschutz und Gartenbauverein

Freitag, 12. April                   17.00 Uhr, Gaststätte zum Steiner

      Wanderung rund um das Rodungsdorf Gabelbachergreuth, Regionaltreffen                                              Leitung: Josef Held  Bund-Naturschutz Westlicher Landkreis

 Samstag, 18. Mai               19.00 Uhr,Bürgerhaus DiedorfEuropaplatz                                                                  Jubiläumsveranstaltung 30 Jahre Ortsgruppe Diedorf

      Vortrag: Der Weißstorch im Aufwind – Im Schmuttertal und im Landkreis Augsburg wieder zu                Hause  -       Referent: Anton Burnhauser Untere Naturschutzbehörde Schwaben

 Freitag, 07. Juni        18.00 Uhr, Grundschule Gessertshausen

       Führung durch den Schulgarten und Bürgerpark Gessertshausen                                                                  Veranstalter: Johannes Enzler und Freundeskreis Schulgarten

 Mittwoch, 12. Juni                       18.00 Uhr, Kloster Oberschönefeld - Parkplatz

       Exkursion: Unsere Moosflora in den Westlichen Wäldern                                                                          Referent:  Karl Offner, Naturwissenschaftlicher Verein Augsburg

Sonntag, 16. Juni                     09.00 Uhr Tagestour P&R Bhf Gessertshausen  

Fahrradtour im Schwarzachtal zu Naturlebensräumen,  mit Johannes Enzler

Samstag, 20 Juli                     14.00Uhr, Kloster Oberschönefeld -  Parkplatz

      Exkursion: Besuch bei den Waldameisen                                                                                                                  Referent:  Franz Bürger, Ameisenheger

 Donnerstag, 22. August                  14.00 Uhr, Hauptschule Diedorf

      Ferienprogramm Töpfern mit Kindern  8 – 12 Jahre                                                                                    Leitung: Maria-Elisabeth Bühler Bund-Naturschutz Diedorf

 

Freitag, 20. September                  19.00 Uhr, Gaststätte zum Steiner

      Regionaltreffen in Gabelbachergreuth, St. Leonhardstraße                                                                         Leitung: Josef Held  Bund-Naturschutz Westlicher Landkreis

Donnerstag,  21. November         19.30 Uhr, Gaststätte Fendt Diedorf

      Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe                                                                                                      Leitung: Maria-Elisabeth Bühler siehe Kontaktdaten:

Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei unseren Veranstaltungen!


20.7.2012 Rückblick auf die Aktivitäten der Ortsgruppe Diedorf in den letzten Monaten

1. "Mit Bienen blüht das Leben" im Bürgerhaus der Markt- Gemeinde Diedorf im Mai 2012 mit Vortrag und Film zum Bienenleben. Außerdem gab es eine Verkostung von Honig und Bienenprodukten (Honiglebkuchen, Met und Honigbrot).

2. In der Bücherei der Markt- Gemeinde fand eine Ausstellungseröffnung statt zum Thema "Bienen" mit Fachliteratur über das Bienenwissen z. B.  Rezeptideen zum Thema Honig, Infobroschüren für Erwachsene und Kinder.

Bienenfreundliche Blütenpflanzen in Balkonkästen waren das Schauangebot.

Mit dem Integrativen Kindergarten organisierte der Imker Rainer Holzapfel am Bienen- Lehrstand in der Streuobstwiese Diedorf einen Unterrichtsbesuch.

3. Sommergrillen der OG Diedorf:

Am Döpshofer- Berg im neurenovierten Grillplatz der Gemeinde fand am 13. Juli 2012 unser gemütlicher Grillabend statt. Das Walderlebniszentrum Oberschönenfeld bot anschließend einen Spaziergang bei Nacht. Wir hörten die Fledermaus und sahen den Feenwald leuchten.

 


Aktionstag an der Diedorfer Schule "Miteinander Mut zu Mehr" vom 28.01.2012

Aktionstag an der Diedorfer SchuleDas nebenstehende Bild zeigt die BN-Ortsvorsitzende Frau Bühler und den Schatzmeister der Ortsgruppe Herrn Wiedemann vor dem Präsentationstisch der BN-Ortsgruppe auf dem Aktionstag an der Diedorfer Schule "Miteinander Mut zu Mehr" vom 28. Januar.


 

 

16.09.11 - Neues Insektenhotel in Diedorf

InsektenhotelDie BN-Ortsvorsitzende Frau Bühler baute in ihrem Garten in diesen Sommer ein Insektenhotel zusammen mit den Töpferkindern vom Ferienprogramm.

 

 

 


 

Neuer Vorstand der BN-OG Diedorf

AZ - Vorstand DiedorfAnfang März wurde auf der Jahreshauptversammlung der neue Vorstand mit der Vorsitzenden Maria-Elisabeth Bühler gewählt (siehe nebenstehende Zeitungsnotiz aus der Augsburger Allgemeinen).


Ortsgruppe Königsbrunn

Ansprechpartner

Helmut Elias
Hunnenstr. 21
86343 Königsbrunn
Telefon: 08231 / 9 08 27
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


07.04.2013 - Königsbrunn: Filmvorführung "Geheimnisse des Waldes"

Das Naturmuseum Königsbrunn lädt ein zum außergewöhnlichen Waldspaziergang auf der Leinwand:

 Geheimnisse des Waldes

 

am Sonntag 07.04.2013 um 12:30 Uhr im Kino in Königsbrunn


 

Veranstaltung:

Der Verein SOWAS veranstaltet einen Aktionstag unter dem Motto
"Mit Sonnenstrom mobil" auf dem Kirchplatz St. Ulrich 

Bgm.-Wohlfarth-Straße 41 in Königsbrunn
Samstag, 21. Juli 2012, 10 – 15 Uhr

dort präsentieren wir Elektro-Autos, Elektro-Roller und –Motorräder mit Möglichkeit zum Probefahren, ein Mini-Solarkraftwerk als Komplettsystem für Jedermann, Informationen über seriöse Ökostromanbiete

  • Info-Stand Energieberatung
  • Aktuelle Informationen über erneuerbare Energien
  • Zeitschriften zu den Themen Energie und Umwelt
  • Kleine Windkraftanlagen
  • weitere Informationen in der anhängenden pdf-Datei

Impressum

Impressum

Bund Naturschutz in Bayern e.V.
Kreisgruppe Augsburg

Johannes Enzler
1. Vorsitzender

Heilig-Kreuz-Straße 6
86152 Augsburg
Telefon 0821 37695
Telefax 0821 514787
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Konzeption und Design

Mondfähre - Büro für Gestaltung
Design | Werbung | Internet | Illustration | Fotografie
Christian Schmiedbauer
Bismarckstraße 03
86159 Augsburg
Telefon: 0821 4550625
E-Mail: info(ät)mondfaehre.net
www.mondfaehre.net


Fotos und Bilder

Headerfotos: u. a. Berhard Uffinger
Headercomposings: Mondfähre Büro für Gestaltung
Sonstige Fotos und Bilder: falls nicht extra gekennzeichnet,
Bund Naturschutz in Bayern e.V., Kreisgruppe Augsburg


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Personal und Vorstand

Die Vorstandsmitglieder grüßen Sie herzlich!

Vorstand

unten sitzend: Olga Ustinin (Stellvertr. Vorsitzende), Paul Reisbacher (Beisitzer), Irene Kuhn (Beisitzerin)

stehend von links: Holger Thies (Schatzmeister), Dagmar Horn (Delegierte), Lothar Büch (Stellvertr. Vorsitzender - Delegierter), Johannes Enzler (1. Vorsitzender), Raimund Kamm (Energiebeauftragter), Daniel Köppel (Kindergruppenleiter), Eduard Pfeuffer (Beisitzer)

auf dem Bild fehlen: Inge Herz (Beisitzerin), Egon Brell (Delegierter) und Alexander Kolb (Schriftführer)


Unsere Geschäftsstellenmitarbeiter:

Bürozeiten der Geschäftsstellenleiterin Erika Bißle (Namensänderung wegen Heirat) und der ehrenamtlichen Helfer:

Mo - Do  11 - 15 Uhr  (Geschäftsstellenleiterin Erika Bißle)

Fr           10 - 12 Uhr (Ehrenamtliche: Lemmermann/Zukrigl/Bühler)

 

 

             
             
             
             
             

 

Kreisgruppe Augsburg

Naturschutz ist auch Menschenschutz.

Johannes EnzlerDie BN-Kreisgruppe in Augsburg mit ihren zahlreichen  Ortsgruppen und über 5000 Mitgliedern kümmert sich  um die Natur und damit um die Gesundheit der Menschen im Landkreis und in der Stadt Augsburg. Unser großes Anliegen heißt: Naturschutz ist auch Menschenschutz. Wenn Boden, Luft und Wasser durch menschliche Eingriffe nicht übernutzt werden, können wir auch in Zukunft unsere Lebensgrundlagen erhalten.
Neugierig geworden? Dann blättern Sie weiter.

Wir freuen uns auf Sie!


Zahlen Daten Fakten

Wer sind wir?

Der Bund Naturschutz – Kreisgruppe Augsburg mit seinen 22 Ortsgruppen und 5.000 Mitgliedern und Förderern ist in Stadt und Landkreis ein Natur- und Umweltverband, dessen parteipolitische und konfessionell unabhängige Stimme zählt.


Eine Ortsgruppe finden Sie in:

Wenn Sie sich aktiv an der praktischen Naturschutzarbeit vor Ort beteiligen wollen, sind Sie bei den Biotoppflegeeinsätzen der Kreis- und Ortsgruppen jederzeit herzlich willkommen.